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Wann hast du zuletzt Gemüse gegessen? Du solltest es täglich verzehren!

Gemüse besitzt so viele Schutzstoffe, schmeckt und es wirkt wie ein Wunder auf unser Immunsystem. Nur schade, dass der Mensch nicht allzu oft und vor allem regelmäßig darauf zurück greift.

 

Man muss ja nicht gleich zum reinen Pflanzenmampfer werden, doch fehlt das Gemüse in all seiner Vielfalt im bundesdeutschen Haushalt immer mehr. Kinder essen Spätzle mit Soße oder Pommes mit Ketchup als Hauptmahlzeit. Beobachte mal in den Biergärten oder am Sonntagstisch in den verschiedensten Restaurants und Gaststätten Familien, die ihren Kindern Speisen bestellen!

 

 

Gemüse ist wirklich besser als alles andere, wie etwa Obst. Das ist Tatsache!

Natürlich sind Früchte gesund und man weiß, was man an ihnen hat, doch enthalten sie deutlich weniger gesunde Wunderstoffe. Diese sind eher in den ungenießbaren Teilen vorzufinden.

 

Gemüse ist nicht gleich Gemüse und ich muss wissen, wie ich mit Grünzeug umgehen bzw. wie ich es zubereiten muss.

 

In Omas äußerst wohlschmeckendem Gemüseeintopf ist kaum noch ein Nährstoff enthalten. Alles tot gekocht, doch schmecken tut er allemal, kein Zweifel!

 

Wie viel von den Grundstoffen ein Gemüse beim Verzehr liefert, hängt von zahlreichen Faktoren ab. Biogemüse liefert dreimal so viel an zellschützenden Stoffen wie konventionelle Produkte. 

 

Frische und Zubereitung entscheidet!

 

Wie die Grundstoffe und ob sie vom Körper verwertet werden, hängt davon ab, ob ein Gemüse frisch verzehrt wird und wie es zubereitet wird. Beim Brokkoli verhält es sich so, dass er bereits zwei Tage nach der Ernte über 60 % seiner Nährstoffe verloren hat. Bei Zwiebelgewächsen ist es ganz anders, sie können über mehrere Wochen ihre Nährstoffe speichern. Karotten, wie auch Tomaten benötigen Hitze, so dass die Pflanzenfasern ihre hitzeresistenten Vitalstoffe freigeben können. Paprika hingegen sollte roh verzehrt werden.

 

Die 10 Gesunden

 

  1. ​Auberginen fördern die Bildung von roten Blutkörperchen, was wiederum die Sauerstoffversorgung und die Immunabwehr des Körpers verbessert. Diese schöne Eierfrucht sollte keinesfalls roh gegessen werden, da sie den Giftstoff Solanin enthält. Dieser wird durch das Kochen, Braten, Backen verringert.
  2. Fenchel (gehört übrigens mit zu den ältesten Heilpflanzen der Welt! Wir kennen Fenchel meist in Form von Tee, vor allem bei den Kleinen, wenn die Windchen blähen!) fördert die Verdauung und befreit die Atemwege. Fenchel besitzt ätherische Öle Anethon und Fenchon. Nicht nur als Tee, sondern vor allem in der Pfanne gebraten oder gekocht, schmeckt Fenchel lecker. 
  3. Hülsenfrüchte wie etwa Erbsen, Linsen oder Bohnen sind nicht nur sehr proteinreich, sondern warten auch mit einem hohen Gehalt an Antioxidantien, der beim Konservieren ansteigt, auf. Man sollte Hülsenfrüchte mit Getreide essen, so dass der Körper die gesamten Bausteine für die Herstellung eines hochwertigen Proteins bekommt. Schon gewusst, dass Trockenbohnen und Erbsen gesünder als frische sind?
  4. Mangold ist reich an Kalium und Calcium, sowie Eisen und Vitamin C. Die wenigsten Menschen verwenden Mangold in der Küche. Früher gewann man aus der Mangoldwurzel Zucker. Heute schätzt man die nährstoffreichen Blätter und Stiele. Mangold schmeckt hervorragend!
  5. Möhren mit Olivenöl genossen, sind am gesündesten. Das in den Karotten enthaltene Beta-Carotin ist fettlöslich. Die Zellwände der Möhren weichen beim Kochen auf und die darin enthaltenen Nährstoffe sind dann für den Körper leichter zugänglich. Bis zur dreifachen Menge Beta-Carotin wird so aufgenommen. Empfehlung: Koche die Möhren am Stück und schneide sie nach dem Kochen in kleine Teile. Möhren, die im Ganzen gegart werden, liefern mehr Nährstoffe, als vor dem Garen geschnittene.
  6. Paprika ist Spitzenreiter wenn es um das Vitamin C geht. 100 Gramm enthalten rund 100 Milligramm Vit. C! Der Tagesbedarf ist somit gedeckt! Paprika ist hitzeempfindlich und sollte am besten roh gegessen werden, wenn es um die volle Ausschöpfung der Vitamine geht. Paprikasalat z. B. schmeckt himmlisch! Paprikaschoten enthalten Nikotin und Studien zeigen, dass es vor Parkinson schützen kann.
  7. Rote Bete gehören zu den Top 10! Sie haben den wirksamsten Zellschutz aller Gemüsesorten. Die Pflanzenstoffe Betalainen haben sich als Abwehrmittel gegen Krebs erwiesen. Man sollte die Rote Bete mit der Schale dünsten, denn so bleiben die wasserlöslichen Nährstoffe enthalten. Nach dem Dünsten kann man die Schale leicht entfernen.
  8. Spargel, hier vor allem die grüne Variante ist sehr gesund. Er enthält sieben Mal so viele Antioxidantien als der weiße Spargel. Spargel muss frisch sein, weil er innerhalt weniger Tage an Aromen und Nährstoffe verliert.
  9. Tomaten enthalten sehr viel Lycopin. Es verhindert Zellschäden und kann somit vor Schlaganfällen schützen. Je intensiver die rote Farbe und je kleiner die Früchte sind, desto mehr Lycopin ist enthalten. Gekocht sind Tomaten am gesündesten. Der Körper kann das Lycopin gekochter Tomaten besser aufnehmen und verwerten kann.
  10. Zwiebel ist die Heilpflanze des Jahres 2015! Sie ist reich an ätherischen Ölen, die die Verdauung ankurbeln Die schwefelhaltigen Aminosäuren senken den Blutfettspiegel. Die Fließfähigkeit des Blutes wird verbessert und kann vor Herzinfarkten schützen. Zwiebel sollten am besten roh gegessen werden, z. B. im Salat, da das sog. Allicin nicht hitzestabil ist.

 

Nun heißt es: "Auf in den Garten oder zum Gemüsehändler, einkaufen und - je nachdem - gekocht oder roh genießen, so lange diese tollen Sachen noch aus der Erde sprießen!".

 

Eure Sandra