Sandra's Tipp:Winter - Kälte - Was ist daran gut?Es ist soweit! Von Tag zu Tag bekommen wir langsam aber sicher zu spüren, dass sich der Herbst verabschiedet hat und Herr Winter vor der Türe steht.
Doch keine Bange vor Kälte. Sie hilft uns Fett zu verbrennen!
Viele sind immer noch der fälschlichen Meinung, dass man durch Schwitzen Übergewicht verlieren könnte. Da wird in die Sauna gegangen und gehofft, dass all der Schweiß, den man auf den Holzbänken und im Saunatuch hinterlässt, einige Kilos weniger auf der Waage anzeigen. Alles umsonst! Denn nicht duch Hitze nehmen wir ab, sondern durch Kälte. Frieren wir, so muss unser Organismus mehr Wärme zur Abwehr eindringender Kälte erzeugen. Dafür wird viel Energie benötigt und den dazugehörigen Treibstoff liefert Fett, das dann umso stärker abgebaut wird.
Klimazonen An kühlen und kalten Monaten ist es ratsam, das Haus oder die Wohnung nie gleichmäßig zu beheizen. Klimazonen schaffen. D. h. wenn wir z. B. aus dem warmen Wohnzimmer ins kühle Schlafzimmer gehen, stimulieren wir automatisch die Lipolyse, sprich Fettfreisetzung. Beim Spapzierengehen nicht zu warm anziehen, sondern so, dass die ersten Schritte eher mit Frösteln beginnen. Durchs Laufen dann warm werden - so soll es sein. Was das zu Bett gehen angeht, bitte auch hier nicht zu doll einpacken und das Bett nicht schon vorab mit Heizdecke aufwärnmen. Lasst euere Körper für euch arbeitren! Mogens Wechselduschen von war bzw. heiß zu kalt machen. Den Satz: "Es gibt kein schlechtes Wetter, sondern nur falsche Kleidung" kennt ein jeder. Deshalb: Meidet ungemütliches Wetter, wie etwas Stürme, kalter Regen, Frost und Nebelwetter nicht. Hier muss jedesmal unser Körper reagieren und jedesmal wird die Lipolyse stimuliert.
Kälte - wichtiger Stimulator von Stresshormonen Kälte ist ein bedeutender Stimulator von Stresshormonen. Sorgen wir immer dafür, dass wir es wohlig warm haben, fehlen die wichtigen kälteaktiven Stresshormone. Gerade bei Menschen mit Übergewicht schafft dies Probleme. Diese haben nämlich eine höhere sogenannte Basisstoffwechselrate, weil der Körper sich bemüht, Fet durch mehr Zellstoffwechsel abzubauen. Aber dieses höhere Basisstoffwechselrate hilft ihnen nichts, das der Fettabbau andererseits wieder blockiert ist. Wenn übergewichte Menschen jetzt z. B. Sport treiben, tun sie sich besonders schwer, Gewicht zu verlieren. Ihre Stoffwechselrae kann nämlich nicht mehr beträchtlich steigen - wie sie ohnehin schon relativ hoch ist. Entscheident ist, dass erst durch bewegung oder auch durch Kälteeinflüsse auf die Stoffwechselrate reichlich Fett abgeschmolzen wird.
Wie kann ich nun mit Kälte schlanker werden?
Schlank frieren? Es soll jetzt nicht so sein, dass Ihr Euch den ganzen Tag schlotternd in der Kälte bewegen sollt! Nein! Richtig verstehen! Wenn wir mit einer Körpertemperatur von 37 ° C 2 Stunden lang Temperaturen von 18 ° C ausgesetzt (nicht zu warm angezogen!) sind, so frisst die Kälte unmittelbar an unserem Depotspeck. Die Stoffwechselleistung steigt, die Hautgefäße verengen sich und im Hypothalamus, einer etwa kirschgroßen Drüse im Ziwischenhirn, sgteigen die Konzentrationen eines bestimmten Auslöserhormons dann bis auf das Doppelte an. Thyreotropinauslöserhormon, ein Schlankmacherhormon!
Wenn wir uns z. B. sehr kurz (nicht länger als etwa 10 Sekunden) unbekleidet in Extremkälte (z. B. in eiskaltes Wasser eintauchen), schießen fettschmelzende TRH-Werte um 40 Prozent in die Höhe TRH wird dann sofort vom Zentralnervensystem beauftragt, die Energieproduktion anzuheizen, um den Kälteangriff auf den Körper abzuwehren. Estimmte kälteempfindliche Neuronen beginnen zu arbeiten, während wärmeemfindliche Neuronen ihre Aktivität reduzieren. Außerdem kubelt TRH in der Hirnanhangsdrüse die Produktion von stoffwechselsteigenden Schilddrüsenhormonen an. Die Folge ist: Die Körperzellen feuern ihre Verbrennungsöfen an und verheizen Fett.
Also: "Was will uns der Dichter mit obiger Geschichte sagen?"
Auf den nun überall eröffneten Christkindelmärkten ruhig ein wenig frieren, dann schlägt die Bratwurstsemmel oder der Glühwein nicht ganz so stark zu Buche.
Euere Sandra
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |







