Sandra's Tipp:

Lebensmittel und Zusatzstoffe

 

 

Kann man heute noch natürlich genießen?

 

Diese Frage kommt meist auf, wenn man sich in den unterschiedlichsten Lebensmittelgängen unserer vielen Discounter aufhält und die Inhaltsangaben auf den Packungen zu studieren beginnt. So auch in den Frischwarenabteilungen in welchen Käse, Wurst, Fleisch & Co. luftdicht und haltbar verschweißt angeboten werden. Maggi und Knorr laden mit den verschiedensten Pulvertütchen zur schnell zubereiteten Gourmetküche ein. Kaum ein Glas, das mit Gemüse oder Obst gefüllt ist und auf welchem nicht noch viele  andere Stoffe zu lesen sind. Leben wir bereits in einer fast ausschließlich von der Industrie zubereiteten, "verfeinerten" oder abgeänderten Lebensmittelgesellschaft? Gibt es noch die Hausfrau, die alles frisch auf dem Markt kauft, um zu Hause mit gutem Gewissen ihren Lieben eine natürliche Mahlzeit ohne Konservierungs- und Zusatzstoffe zubereitete gesunde Mahlzeit aufzutischen? Können wir als Endverbraucher sicher sein, dass das was auf der Packung steht, auch in der Packung ist? Und das das was nicht draufzustehen hat, dennoch den Inhalt prägt? Ehrlich gesagt: Nein, nicht immer.

Zusatzstoffe:

Sie sind in unseren Lebensmitteln leider häufiger enthalten, als wir es uns wünschen. Um Lebensmittel besser aussehen zu lassen (das Auge isst bekanntlicherweiße mit!), um sie haltbarer zu machen, um sie geschmacksintensiver zu machen und farbintensiver aussehen zu lassen, verwendet man Farbstoffe, Konservierungsstoffe, Antioxidationsmittel, Säuerungsmittel, Emulgatoren, Stabilisatoren und Backbetriebmittel. Allerdings dürfen nur diese Zusatzstoffe ins "Hapa-Hapa", die auch zugelassen sind.

Sind diese Zusatzstoffe bedenklich oder unbedenklich? Wie geht man als Verbraucher damit um? 

 

Die Lebensmittelzusatzstoffe werden auf ihre gesundheitliche Unbedenklichkeit hin geprüft. Wenn dies gewährleistet ist und die Gesundheit durch die Verwendung dieser Stoffe nicht gefährdet wird, erhalten Lebensmittelzusatzstoffe ihre Zulassung. Es wird geregelt wie viel von was in welchem Lebensmittel vorhanden sein darf, ohne die Höchstmenge zu überschreiten.

E-Nummer????

 

Ist ein Lebensmittelzusatzstoff erst einmal zugelassen, bekommt er eine E-Nummer. Man kann anhand dieser E-Nummer erkennen, ob ein Lebensmittel einen bestimmten Zusatzstoff enthält. Wichtig für den Verbraucher bei der Erkennung ist, ob man auf bestimmte Zusatzstoffe reagiert, sprich ob unser Körper eine Unverträglichkeit aufweist oder sogar eine Allergie. Dementsprechende Lebensmittel muss man dann meiden.

Wobei man zwischen einer Allergie und Unverträglichkeit schon zu unterscheiden hat. Echte Allergien werden meisten von Eiweißen ausgelöst und somit kommen hierfür nur wenige Zusatzstoffe in Betracht. Z. B. E 120 (Cochenille-Extrakt). Es gibt Menschen, die unter bestimmten Stoffwechselstörungen leiden, sie können durch die Abbauprodukte verschiedener Zusatzstoffe gefährdet sein, wie etwa  Süßstoffe Aspartam = E 951 oder Aspartam-Acesulfamsalz = E 962. Diese Stoffe können im Köprer der betroffenen Menschen nicht abgebaut werden, zumindest nicht vollständig. Sicherlich habt Ihr schon mal den Hinweis "Enthält eine Phenylalanin-Quelle" auf einem Produkt gelesen. Wenn das auf einer Packung steht, ist davon auszugehen, dass das Produkt Aspartam enthält.

 

Wie wacht der Staat über unsere Produkte? Werden die Bestimmungen überwacht?

Nicht zugelassene Zusatzstoffe dürfen bei der Herstellung von Lebensmitteln nicht verwendet werden, hier gilt ein striktes Verbot!

Trotz allem kommt es immer wieder vor, dass in manchen Lebensmitteln wieder mal was gefunden wird, was nicht hinein gehört. Beispeilsweise war das vor einigen Jahren bei Chiligewürzen der Fall und der damit zubereiteten Lebensmittel (z. B. , Tütenpulverchen,Chips). Hier wurden Sudan-Farbstoffe gefunden. Diese sind nicht als Lebensmittelzusatz zugelassen. Darauf verstärkte man die Überwachungsmaßnahmen. Aber es wird immer wieder mal in den Medien zu lesen und zu hören sein, dass man wieder irgendwo etwas gefunden hat, was nicht hineingehört.

 

Kann ich als Verbraucher eigentlich beruhigt meine Lebensmittel kaufen?

Dr. Rainer Gürtler (Bundesinstitut für Risikobewertung) meinte auf diese Frage:

Ja! Gesundheitlich unbedenklich seien alle Lebensmittel, bei denen zugelassene Zusatzstoffe verwendet wurden. Grundsätzlich empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung aber, sich ausgewogen und so natürlich als möglich zu ernähren.

 

Das Gesündeste ist nun mal die Natürlichkeit, zumindest, wenn diese überwiegt. Meine Gummibärchen, nebst sämtlicher Zusatzstoffe werde ich mir persönlich auch weiterhin gönnen, denn ich weiß, dass ich mich ansonsten natürlich gesund ernähre und ich auf diese Inhaltsstoffe nicht reagiere.

 

Je natürlicher Ihr Euch ernährt um so besser!

 

Euere Sandra





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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