Sandra's Tipp:Spargelzeit
Nun ist es wieder soweit! Die Spargelsaison hat begonnen und wir dürfen uns bis 24. Juni (Johanni) an dem königlichen Gemüse erfreuen. "Werden die Kirschen rot, ist der Spargel tot"! heißt es in einer Bauernregel. Also fleißig, falls das Gemüse mundet, Spargel essen, denn ab Mitte Mai ists vorbei mit dem Ernten, um der Pflane eine ausreichende Regeneration bis zur nächsten ertragreichen Ernte zu gönnen.
Von den ca. 100 Arten in der Gattung Asparagus kommen 15 in Europa vor. Hierzulande wird hauptsächlich der grüne, violette oder weiße Spargel, sprich Gemüsespargel, genossen.
Wie erkenne ich frischen Spargel?
Qualität
Wie lange hält sich Spargel?
Frisch verzehrt schmeckt er natürlich am besten. Er hält sich im Kühlschrank zwei bis drei Tage, eingewickelt in einem feuchten Geschirrtuch. Grünspargel lagert man am besten aufrecht, in Wasser stehend (wie Blumen!)
Spargel kann geschält (roh, wie auch gekocht) eingefrohren werden und ist somit lange Zeit haltbar. Bitte vor dem Einfrieren schälen, danach ist es nicht mehr möglich! Die Qualität in Bezug auf Geschmack wird durch das Einfrieren schon verringert.
Zubereitung
Spargel muss geschält werden, außer der grüne, hier wird nur das Ende großzügig abgeschnitten! Meist wird er gekocht. Natürlich kann man ihn auch dünsten oder braten. Beim Schälen setzt man unter dem Spargelkopf an und schält zum Spargelende hin. Dieses wird auch abgeschnitten! Aus den Resten, sprich Spargelschalen und Spargelenden kann man einen Fonds herstellen, welcher als Suppengrundlage oder zum Garen des Spargels hergenommen wird. Spargel bitte nicht in einem Topf aus Aluminium kochen. Der Spargel verfärbt sich grau (aufgrund der Aluminiumverbindungen, die sehr ungesund sind!).
Garzeiten: Je nach Dicke benötigt Spargel 15 bis 20 Minuten (Wasser, Salz, etwas Zucker und Butter). Bitte keine anderen Gewürze beigeben, diese würden das feine Spargelaroma verderben. Wer Spargel schneeweiß genießen möchte, kann etwas Zitronensaft mit in den Sud geben. Grünspargel benötigt nur 10 bis 15 Minuten!
Gesundheit
Aufgrund seiner Asparaginsäure und des hohen Kalium-Gehalts wirkt Spargel harntreibend und somit entwässernd. Er regt die Nierentätigkeit an. Durch die gesteigerte Harnausscheidung werden vermehrt auch Giftstoffe als Stoffwechselendprodukte aus dem Körper ausgeschwemmt, das Blut wird gereinigt und die Leber- Nieren- sowie Lungenfunktion unterstützt. Doch aufgepasst! Menschen, die zu Nierensteinen neigen, sollten auf Spargel verzichten. Es können schmerzhafte Gichtfälle ausgelöst werden. Auch Menschen, die an Rheuma und Gicht leiden, sollten aufgrund des Anstiegs der Harnsäure auf dieses Gemüse verzichten.
Inhaltsstoffe
In 100 Gramm Frischspargel sind enthalten:
2,26 % E/0,31 % F/0,47 KH/92,04 % Wasser/1,54 % Cellulose/2,80 % stickstoffreie Substanzen/0,57 % Phoshor.
Kann man Spargel auch roh essen?
Ja, nur machen das die wenigsten Menschen. Das Spargelaroma tritt erst mit dem Kochen ein. Das hängt mit der Asparaginsäure, die während des Kochens ihren Geschmack entfaltet, zusammen.
Dafür verantwortlich ist der im Spargel enthaltene Aromastoff Asparagusinsäure. Dieser Aromastoff wird im Körper durch Enzyme gespalten. Dabei entstehen schwefelhaltige Verbindungen, die sehr geruchsintensiv sind und über den Urin ausgeschieden werden. Nicht alle Menschen stellen diesen eigenartigen Geruch fest. Hat ein Mensch dieses Enzym für die Spaltung nicht (genetisch bedingt!) wird sein Urin auch nicht nach dem Spargelgenuss eigenartig riechen.
Ja, das ist eine nicht unwesentliche Frage, die immer wieder in Verbindung mit Spargelgenuss auftaucht und die geklärt werden musste.
Somit! Genießt die Stängelein, denn sie schmecken himmlisch fein! - siehe auch Rezepte! -
Euere Sandra
|
Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |





Weshalb riecht nach Spargelgenuss der Urin immer so komisch?


