Sandra's Tipp:Ernährungsbesonderheiten - Kinder und JugendlicheErnährungsempfehlung für Kinder und Jugendliche
Unsere Ernährungsgewohnheiten verändern sich im Laufe des Lebens. Der Mensch hat im Prinzip die Fähigkeit, sich ganz unbewusst natürlichen Schwankungen anzupassen. Doch haben dies viele bereits verlernt oder nicht erlernt. Man isst aus Frust, aus Langeweile, man isst zu viel und falsch. Immer noch werden Kinder mit Süßigkeiten, anstelle von Lob, belohnt oder das süße Verlangen wird gefördert, indem zu Hause Süßigkeiten übertrieben reduziert oder sogar verboten werden. Alles was extrem praktiziert wird, ist falsch und ungesund!
Eine gesunde Ernährung steht für junge Menschen nicht unbedingt im Vordergrund. Wachstumsschübe erhöhen allerdings den Nährstoffbedarf und das zum Teil sehr rapide! Dies trifft vor allem auf die Mineralien Eisen und Kalzium zu, welche Kinder reichlicher benötigen, als Erwachsene. Diese Mineralien sind sehr wichtig für den Knochenaufbau und die Gewebsbildung. Ein Kalziummangel beeinträchtigt insgesamt das Knochenwachstum!
Die Knochendichte wird etwa um das 15. Lebensjahr festgelegt und sie kann außerdem das Osteoporose-Risiko in mittleren Jahren und im Alter beeinflussen.
Der Wandel vom Kind zur Frau
Sobald sich aufgrund der Pubertät kindliche Formen in weibliche zu verändern beginnen, fangen viele junge Mädchen zu hungern an. Diese "Schlankheitskuren" fallen leider mit einem erhöhten Eisenbedarf zusammen, der sich in diesen Jahren - bedingt durch das Wachstum und den Eisenverlust während der Menstruation - nahezu verdoppelt. Bis zu einem Viertel der Teenager neigt zu Eisenmangel. Die Folgen sind: verringerte Leistungsfähigkeit, Krankheitsanfälligkeit und Konzentrationsprobleme in der Schule. Viele Kinder essen zu viel Zucker, der nicht nur Zahnkaries fördert, sondern häufig auch die Ursache für eine mangelhafte Versorgung mit Vitaminen und Mineralien ist.
In jungen Jahren lernen
Es ist wichtig, dass junge Menschen lernen, ihre Ernährung ausgewogen zusammenzustellen und somit dem Körper alle benötigten Nährstoffe zukommen zu lassen. Dies ist sicherlich mit der beste Weg, um Übergewicht in späteren Jahren vorzubeugen.
Vorbildfunktion!
Ernähren sich die Eltern falsch, können diese von ihren Kindern nicht verlangen, dass sie es richtig machen. Vieles wird von den Eltern vorgelebt. Kommt selten Obst und Gemüse auf den Tisch, weil Mama oder Papa es nicht mögen, kann man den Kindern nicht predigen, mehr Obst zu essen.
Essen "zwischen Tür und Angel"
Viele Jugendliche haben es schlichtweg verlernt, sich zum Essen an den Tisch zu setzen. Man stopft sich nebenher mal schnell was hinein. Während des Bummelns, vor dem Fernseher, am Computer, zu sehr später Zeit u. u. u..... Ganz ehrlich: Welcher Teenager nimmt sich von zu Hause die gesunde Brotzeit mit zur Schule? Die wenigsten!Schulautomaten, die mit Süßigkeiten aufwarten, sind da verlockender. MCDonals von nebenan lässt zum Mittagstisch grüßen und dies mehrmals die Woche!
Zeit nehmen!
Essen zelebrieren, sich Zeit nehmen! Wenigstens einmal am Tag zusammen sitzend am Tisch eine Mahlzeit einnehmen. Ja so sollte es sein! Zumindest wenn noch Nachwuchs im Hause ist und man als Vorbild fungieren muss.
Nur im Verbund!
Eine erfolgreiche und dauerhafte Gewichtsreduktion bei Kindern ist nur dann möglich, wenn alle Familienmitglieder helfen. Selbst wenn der Rest der Familie keine Gewichtsprobleme hat, muss loyalitätsmäßig (ehrlich gesagt, schadet es auch Normalgewichtigen nicht, sich gesund zu ernähren!) zu einem großen Teil mit umgestellt werden. Unterstützt Eure Kinder, indem Ihr zeigt, dass Ihr euch auch gesund ernährt, bewegt und nur sehr kontrolliert Süßes zu Euch nimmt! Ein grober Fehler wäre, dem Kind zu vermitteln, dass man selbst ja nicht abnehmen muss und deshalb alles essen darf, während dem Kind ständig Verbote auferlegt werden. Das Thema darf auf keinen Fall zum Mittelpunktthema der Familie werden. Es muss spielerisch und natürlich behandelt werden. Nicht immer einfach, aber machbar.
Was und wie viel ein Säugling, Kleinkind oder Jugendliche(r) in welchem Alter wiegen soll, erfährt man unter www.familien handbuch.de Gesunde Ernährung für Kinder und Jugendliche
Meine Empfehlung:
Nahrungsmittel mit besonderem Wert mit in die Ernährung einfließen lassen, wie etwa
Ungünstig sind:
Mangelnde Bewegung
Purzelbaum, Handrad, Seilspringen, Hüpfen, Balancieren, Klettern - Bewegungsabläufe, die Kinder ab einem gewissen Alter können sollten. Von wegen! Erschreckend ist die Bilanz vieler Sportstudien im Kinder- und Jugendbereich. Die einfachsten Dinge kann Kind heute nicht mehr. Im Zeitalter von Computer& Co., einem immensen Schuldruck, bequemer Fortbewegungsmittel .....kommen Freizeitaktivitäten von Haus aus zu kurz, ganz zu schweigen von sportlicher Bewegung. Fällt in der Schule eine Stunde aus, so heißt diese meist "Sport". Unsere Kinder bewegen sich zu wenig! Sei es in der Schule, wie auch in der Freizeit. Dem natürlichen kindlichen Drang, sich zu bewegen, wird schnell der Riegel vorgeschoben. Erst dann, wenn das Kind übergewichtig und träge ist, sich vor seinen Freunden schämt, ja erst dann wird überlegt, ob man das Kind nicht in einen Sportverein steckt oder sonst irgendwie zur Bewegung verhilft.
Betrachte ich die Kinder in meinen Trampolinstunden, so kann ich immer wieder feststellen: Sie wirken ausgelassen, gelöst, fröhlich und zugleich fließt gesunder Schweiß aufgrund einer gesunden, spaßigen Anstrengung. Es ist für mich eine wahre Freude mit ansehen zu können, wie sich die Kinder hüpfend pudelwohl fühlen und sie zugleich Bewegungs- und Koordinationsfortschritte machen.
Schon im Kleinkindalter muss daher von den Eltern das vorgelebt werden, was gesund ist, was gesund macht und gesund hält. Dies wären:
Mein persönlicher Aufruf an alle Eltern!
Lasst Eueren Kindern eine gesunde Ernährung sowie eine sportliche Aktivität, die Freude und ausreichend Bewegung mit sich bringt, zukommen! Denn nur gesunde und glückliche Kinder haben glückliche Eltern!
Euere Sandra |
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |









