Sandra's Tipp:

Glutamat - harmlos oder bedenklich?

Kohlenhydratreich

 

Glutamat ist ein Zusatzstoff, auf welchen unsere Lebensmittelindustrie nie mehr verzichten möchte und kann.

 

Ist Glutamat denn so schlimm? Schließlich kommt doch Glutaminsäure auch in unserem Körper vor. Dies zwar fest eingebunden in unserem Fleisch und den Knochen, aber immerhin!

 

Auch die Natur braucht Glutamat. In kleinsten Mengen ist es selbst in freier Form in unserem Körper, sowie in natürlichen Lebensmitteln, wie Eiern, Fleisch, Käse (hier besonders in den Sorten Roquefort und Parmesan), sowie auch in Kartoffeln, Tomaten, Spinat.... usw. zu finden.

 

Ja, wenn es doch auf so natürliche Art vorhanden ist und vorkommt, weshalb ist Glutamat denn dann so schädlich?

 

Weil zugesetzte Stoffe immer mehr Probleme bereiten, als die natürlich vorhandenen!

  • Glutamat ist einer der wichtigsten, wenn nicht sogar der wichtigste Botenstoff für unser Hirn. Ein zu Viel dieses Geschmackverstärkers wirkt sich negativ aus, denn der Botenstoff Glutamat hat u. a. eine zentrale Aufgabe bei der Schmerzübertragung, bei der Steuerung des Körperwachstums, bei der Gewichtsregulierung und bei der Appetitsteuerung.

                          

Warum wird eigentlich Glutamat in der Lebensmittelindustrie verwendet?

 

Weil Geschmacksverstärker erlauben, teure Rohstoffe einzusparen und die dadurch fehlende Vollmundigkeit zu kaschieren. Durch geringe Zugabe von Glutamat können die verschiedensten Geschmackseindrücke verstärkt werden. Es hat kaum einen Eigengeschmack, entwickelt aber als Zugabe in Lebensmitteln seine volle Wirkung.Denken wir doch mal an die vielen Chips! Da gibt es sämtliche Geschmacksrichtungen. Wer denkt, dass in "Onionchips" tatsächlich natürl. Zwiebeln drin sind, geht falsch mit seiner Annahme. Woher kommt wohl der rauchige Geschmack der Barbequechips? usw. usw.

Wir, als Verbraucher werden von der Lebensmittelindustrie getäuscht. Ganz klarer Fall! Im Grunde liegt hier doch eine Verbrauchertäuschung vor und die ist eigentlich laut Gesetz verboten oder? Ja, so ist es!

 

 

Wie wirkt sich eine Glutamatunverträglichkeit denn eigentlich aus?

 

Es gibt Menschen, die unmittelbar nach der Aufnahme von Glutamat reagieren und somit leiden. Es kann zu

  • Migräne
  • Kopfschmerzen
  • Schweißausbrüche
  • Schwächegefühl
  • Herzrasen
  • Atemnot oder sogar zu
  • Sehverlust

führen!

Dem übermäßigem Genuss von Glutamat wird das sog. "China-Restaurant-Syndrom" zugeschrieben, eine allergische Lebensmittel-Reaktion (tritt ca. 15 - 60 Min. nach Verzehr auf!)

 

Glutamat beeinflusst die Appetitregulation des Sättigungszentrums im Gehirn undfördert die Entwicklung von Übergewicht mit all seinen gesundheitlich nachteiligen Folgen!

Mit eine wichtiger Grund, weshalb man Menschen, die abnehmen müssen oder wollen, rät, dass sie Sie Finger von Fertigprodukten lassen sollen. Ist Euch auch schon mal aufgefallen, dass diese sog. "Maggi-Fix-Dinge" alle gleich schmecken? Maggi-Fix für Schinkenröllchen, Maggi-Fix für Ofenkäsenudeln, Maggi-Fix für Sahnelachs. Ich sage Euch: Maggi-Fix is einfach nix!! Da wirbt der Hersteller auf der Rückseite seiner Verpackungen, dass alles gesund sei, wenig Kalorien hätte und man sich noch über ein Verbrauchertelefon davon überzeugen könne (wer da wohl am anderen Ende der Leitung sitzt?), es steht schön auf den Packungen "ohne zusätzliche Geschmacksverstärker!" Was ist dann bitteschön Hefeextrakt? 

Wenn nicht "Glutamat" als Inhaltsstoff angegeben ist, so heißt das noch lange nicht, dass dieser Geschmacksverstärker nicht im Produkt enthalten ist, denn Glutamat hat viele Namen, wie etwa:

  • Hefeextrakt
  • Brühwürfel
  • gekörnte Brühe
  • fermentierter Weizen
  • Sojawürze
  • Speisewürze
  • Würze
  • Ammoniumglutamat (E625)
  • Magnesiumglutamat (E624)
  • Calciumglutamat (E623)
  • Kaliumglutamat (E622)
  • Natriumglutamat (E 621)
  • Glutaminsäure (E620)

Also! Wenn Ihr die E-Nummern 620 bis 625 erkennt, wisst Ihr Bescheid!

 

Leider auch AROMA! Hinter diesem Namen darf die Lebensmittelindustrie 30 % Natriumglutamat verpacken, ohne dass es extra deklariert werden muss! ist schon der Hammer was? Wenn man es weiß, kommt man sich als Endverbraucher wie ein Entmündigter vor, ja genauso werden wir von den Lebensmittelherstellern behandelt. Fürs belogen- und betrogen werden, bezahlen wir dann auch noch. Wo gibt es denn so was, außer in der Politik? Entschuldigt Leute! Aber zwischendurch muss ich auch mal in dieser Form meinen Frust ablassen. Schmeckt Euch gerade das Frühstücksei oder das Schweineschnitzel?   - ach ja, anderes Thema!!!!!!

 

Gerade Menschen, die auf Glutamat reagieren und solche, die übergewichtig sind und abnehmen müssen/wollen, ist zu raten, dass sie so wenig als möglich, Fertigprodukte zu sich nehmen. Achtet auf die Packungsangaben und es gibt mittlerweile auch Chinesische Restaurants (bekannt dafür, dass Unmengen Glutamat verarbeit wird), die darauf hinweisen, dass sie ohne Glutamat kochen (der Tai/Chinese im Stadtmarkt z. B.!). Fragt einfach beim Metzger, ob er auch Waren ohne Glutamat hat. Es gibt immer mehr Anbieter (z. B. Metzgerei Rammelmüller, Friedberg-West!).

 

Bitte keine Hysterie! Wir können uns wahrscheinlich nicht ganz glutamatfrei ernähren (dank der Tricks!), doch "einschränken" sollte unser Motto in dem Bereich heißen, vor allem Betroffene! Es gibt ja wirklich viele Leute, die auf Maggi & Co. bauen und Fertigprodukte regelmäßig konsumieren.

 

Wen der Bereich "Aromen" interessiert: Hierzu Tipp "Ohne Aroma läuft nichts....." lesen!

 

Euere Sandra

 


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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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