Sandra's Tipp:Fit durch Herbst und Winter mit Mutter Natur
Wie und warum Homöopathie wirkt, weiß niemand so ganz genau. Aber dass sie wirkt, können Forscher inzwischen nachweisen. Obwohl Homöopathie nicht allein die Krankheit, sondern den erkrankten Menschen als Ganzes behandelt, gibt es für akute Fälle Heilmittel, die ganz gezielt gegen die jeweilige Krankheit eingesetzt werden.
Hier die wichtigsten Mittel für Herbst und Winter:
Vorbeugung und Immunstärkung (Aconitum/Echinacea) Erwachsene, die ungewöhnlich oft erkältet sind, schützen sich mit Echinacea D6 (2 mal täglich 5 Kügelchen) vor Erkältungen - es stärkt die Abwehrkräfte. Kinder können ihre Abwehr mit Aconitum D6 (2 mal täglich 5 Globuli) stärken. Gerade die Kinder, bei denen man das Gefühl hat, dass sie ständig erkältet und anfällig sind.
Infekt im Anflug (Camphora) Dass aus einem leichten Kribbeln in der Nase eine ausgewachsene Erkältung wird, das kann man vermeiden. Merkt man, dass eine Erkältung im Anflug ist, sollten Erwachsene und Schulkinder sofort Camphora D6 nehmen (5 Globuli). Das kann einen Infekt verhindern. Menschen, bei denen die Abwehr durch Stress, falsche Ernährung oder zu wenig Schlaf geschwächt ist, erkälten sich übrigens leichter.
Kinderschnupfen (Euphrasia) Die Nase läuft, die Augen sind rot, tränen und tun weh und an der frischen Luft wird alles noch schlimmer. Mittel der Wahl: Euphrasia D12. Dosierung: 3 mal je 5 Globuli pro Stunde, danach alle zwei Stunden. Ab dem zweiten Tag 3 mal 5 Globuli.
Kinder und Fieber (Aconitum) Das Fieber kommt plötzlich. nach anfänglichem Frösteln steigt die Temperatur rasch an. Das Kind hat großen Durst auf Kaltes, wirkt ängstlich und angespannt. Bewährt hat sich hier Aconitum D12. Dosierung: 3 mal 5 Globuli alle 30 Minuten. Eine Stunde pausieren. Ist eine Besserung zu erkennen, dann bei Bedarf alle zwei Stunden 5 Globulis.
Wenn die Nase so richtig läuft (Allium cepa) Wenn man vor allem Fließschnupfen hat, hilft Allium cepa D6 (übrigens ist das die Küchenzwiebel!). Am ersten Tag jede Stunde 5 Kügelchen einnehmen, am zweiten Tag alle zwei Stunden 5 und ab dem dritten Tag dreimal täglich 5, bis die Beschwerden abgeklungen sind.
Halsschmerz und Heiserkeit (Phytolacca) Gegen Halsweh hilft Phytolacca D6 und gegen Heiserkeit Ammonium bromatum D6, beides wird so eingenommen, wie oben bei Allium cepa beschrieben.
Halsweh bei Kindern (Belladonna) Es fängt plötzlich mit hohem Fieber an. Die Mandeln sind geschwollen, der Rachen und das Zäpfchen sind stark gerötet, ebenso auch das Gesicht. Das Schlucken ist sehr schmerzhaft. Therapie: Belladonna D12. Dosierung: 3 mal je 5 Globuli im Abstand von 30 Minuten. Wirkung 2 Stunden lang abwarten, bei Besserung 5 Globuli alle 2 Stunden geben. Wichtig: Sind weiße Stippen oder Beläge auf den Mandeln sichtbar, besteht der Verdacht auf Streptokokkenbakterien- unbedingt zum Arzt gehen!
Bauchschmerzen bei Kindern (Chamomilla) Zu groß ist die Aufregung oder die Kleinen haben zu viel genascht - jetzt quälen starke Bauchschmerzen den kleinen Menschen. Er hat schlechte Laune und quengelt herum. Für Linderung sorgt Chamomilla D12. Dosierung 3 mal je 5 Globuli im Abstand von 30 Minuten. Nach zwei Stunden sollte eine deutliche Besserung eintreten. Bei Bedarf alle zwei Stunden nehmen.
Lampenfieber bei Kindern (Argentum nitricum) Unruhig vor der Klassenarbeit oder vor dem Auftritt im Krippenspiel? Beruhigend wirken Gelsium und Argentum nitricum D12. Dosierung: zwei mal täglich 5 Globuli.
Kommen wir zum Gemüt
Wenn die Nerven blank liegen (Kalium phosphoricum) Für frisch gebackene Eltern oder alle, denen irgend ein Trubel (Weihnachten-, Hochzeit-, Geburtstagsfeier) über den Kopf zu wachsen droht, gibt es Kalium phosphoricum. Dosierung: D12 (zwei mal täglich 5 Globuli).
Alles wird zu viel (Helonias dioica) Job, Familie, Haushalt und dann auch vielleicht noch der Druck, schön und schlank aussehen zu müssen. Man hat das Gefühl, dass einem alles über den Kopf wächst und man fühlt sich wie zerschlagen. Hier hilft Helonias Dioica D6 (3 mal täglich 5 Globuli, drei Wochen lang, eine Woche pausieren, dann wieder drei Wochen dieselbe Dosierung).
Alarmstufe Rot (Acidum phoshoricum) Akute Burn-out-Gefahr: Alles erscheint sinnlos, man fühlt sich innerlich leer, ausgebrannt. Jede Anstengung ist zu viel, nichts macht Spaß. Am liebsten würde man auf Tauchstation gehen, möchte alleine sein. Hilfreich ist hier Acidum phosphoricum D12 (2 mal täglich 5 Globuli nehmen, maximal drei Wochen, dann eine Woche Pause einlegen und noch einmal 3 Wochen lang einnehmen).
Gegen die Angst (Aconitum) Die Zeit naht, in welcher man morgens bei Dunkelheit zur Arbeit geht und abends bei Dunkelheit wieder nach Hause kommt. Gerade an solch dunklen Tagen und Monaten steigt die Zahl der Angsterkrankungen um mehr als 20 Prozent. Mögliche Begleiterscheinungen: Herzrasen oder Schweißausbrüche. Das Gegenmittel: Aconitum D12. Die Dosierung: 2 mal täglich 5 Globuli.
Wenn der Druck zu groß wird (Nux vomica) Der Stresspegel steigt, wir können nicht mal am Wochenende richtig abschalten. Und gibt es mal wirklich nichts zu tun, werden wir hibbelig, bekommen schlechte Laune. Das richtige Mittel für Workaholics und Hektiker ist Nux vomica D12. Die Dosierung: 3 mal täglich 5 Globuli.
Grundlos traurig? (Selenium) Ohne Grund sind wir traurig. Wir fühlen uns geschwächt, erschöpft, wie nach einer langen Krankheit. Man sehnt sich nur nach Ruhe. So ergeht es vielen Leuten z. B. in der Vorweihnachtszeit. Die Stimmung ist gerade in dieser Zeit oft "im Eimer". Der Helfer: Selenium D12 (3 mal täglich 5 Globuli) hebt die Stimmung und mobilisiert die seelischen Kräfte.
Wenn der Schlaf nicht eintreten will (Cocculus) Man ist tagsüber gerädert, nachts ist wegen ungelöster Probleme oder wegen eines kranken Kindes an Schlaf so gut wie nicht zu denken. Oder Schichtarbeit hat den Schlafrhythmus völlig durcheinander gebracht. Jedes Geräusch lässt uns zusammenfahren. Wir "wälzen" uns von einer Seite zur anderen und sehen ständig auf die Uhr. Ein Fall für Cocculus D12. Dosierung: Zwei mal täglich 5 Globuli.
Denkt auch daran, dass gerade bei Erkältungskrankheiten Trinken von großer Wichtigkeit ist!
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |








