Sandra's Tipp:

Süßstoffe & Co.

Süßstoffe & Co.

 

Es gibt Studien, die nachweisen, dass Süßstoffe dick machen. Andere Untersuchungen wiederum zeigen, dass man mit Süßstoffen abnehmen kann. Hierüber streiten sich die Experten seit Jahren und das wird auch in der nächsten Zeit so bleiben! Ähnlich verhält es sich ja auch bei der Butter-Margarine-Diskussion.

 

Neben den Zuckeraustausch- und Süßstoffen, die für Diabetiker und zur Herstellung zahnschonenden Süßigkeiten als geeignet gelten, stehen neuerdings auch noch die alternativen Süßungsmittel zur Diskussion. Süßstoffe mit breiten Einsatzmöglichkeiten und möglichst ohne schädlichen Nebenwirkungen haben weltweit eine große Nachfrage. Die Industrie forscht intensiv in den Bereichen der Pflanzeninhaltsstoffe und der Eiweißverbindungen, die Süßstoffcharakter besitzen. Dabei werden auch die Möglichkeiten der gentechnischen Erzeugung eingesetzt.

 

Auf Süßes verzichten, ist für viele Menschen nicht leicht. Man könnte sogar behaupten, dass die meisten Menschen lieber gesundheitliche Risiken in Kauf nehmen würden, als ohne Zucker bzw. Süßigkeiten zu leben. In Maßen ist ja auch nichts dagegen zu sagen. Aber die meisten rechnen die versteckten Zuckerarten nicht zu den von ihnen eingenommenen offensichtlich bestückten Zuckernahrungsmittel.

 

Aus unseren Bereichen wird Zucker aus Zuckerrüben gewonnen. Das Endprodukt ist eine Raffinade von besonderer Reinheit und Weißheit – aber ohne jeden Gehalt an Vitaminen, Mineral-, Ballast- oder sonstigen hochwertigen Inhaltsstoffen.

 

Laut Zuckerartenverordnung wird Zucker als gereinigte, kristallisierte Saccharose unter den Bezeichnungen „Weißzucker“, „Halbweißzucker“, „Flüssigzucker“, „Invertflüssigzucker, „Invertzuckersirup“, „Glukosesirup“, angeboten.
Zucker wird aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gewonnen und industriell verarbeitet. Isoliert nennt man Zucker, weil er außer Zuckerbausteinen keine lebensnotwendigen Substanzen liefert. Dagegen kommen natürliche Zucker, verbunden mit Vitaminen und Mineralstoffen, in Lebensmitteln wie Obst, Milch oder Bier vor. Nebenbei versorgt uns der Biss in den Apfel mit Vitaminen, Mineralstoffen, Enzymen und Fallaststoffen, die zur Zuckerverwertung benötigt werden.

 

 

Vorsicht vor versteckten Zuckern: Lasst Euch durch Bezeichnungen wie „Traubenzucker“, „Dextrose“, „Stärkezucker“, „Maltodextrin“ oder „Glukosesirup“ nicht in die Irre führen. All diese Begriffe stehen ebenfalls nur für zuckerhaltige oder zuckerähnliche Produkte.

 

Zucker hat viele Tarnkappen!
Achte einmal auf die Begriffe „Dextrose“, „Glukose“ (= Traubenzucker), „Fruktose“ (=Fruchtzucker), „Maltose“, „Maltodextrine“, „Malzextrakt“ (= Malzzucker), „Glukosesirup“ (= Stärkesirup) und „Invertzucker“. Das sind alles Namen der engen Verwandten des Haushaltszuckers. Sie wirken genauso wie der Zucker selbst. Ein weiterer Zuckertrick: Es werden viele verschiedene Arten von Zucker in einer kleinen Menge eingesetzt. Würde man alle Zuckerarten zusammenrechnen, müsste Zucker die Zutatenliste anführen!

 

Fruchtnektare und Fruchtsaftgetränke solltest Du lieber im Getränkeregal stehen lassen. Diese sind – im Gegensatz zu 100-prozentigem Fruchtsaft – mit Wasser und vor allem mit einer großen Menge an Zucker gestreckt und gesüßt.


Zucker versteckt sich fast überall!


Gesunde Alternativen sind: Agavendicksaft (ist auch für Diabetiker geeignet), Ahornsirup, Honig (Honig ist trotz seiner positiven Inhaltsstoffe allerdings schädlicher für die Zähne als Zucker), Apfel- und Birnenkraut, dickflüssige Apfelsüße oder Stevia!
Stevia ist eine südamerikanische Pflanze aus den Bergen Brasiliens und Paraguays, deren Blätter zum Süßen von Kräutertees und Lebensmitteln verwendet werden. Durch seine hohe Süßkraft zählt es ebenfalls zu den Süßstoffen und wird natürlich gewonnen. Stevia schmeckt, anderen Lebensmitteln zugesetzt, angenehm süß. In Deutschland als Kräutertee und Pulver erhältlich. Alternative gesunde Süßungsmittel gibt’s in Reformhäusern und gut sortierten Lebensmittelgroßläden.

 

Zuckerschlussfazit:

Nur in Maßen süßen, dann musst Du „speckmäßig“ nichts büßen!


 

Eure

Sandra


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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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