Sandra's Tipp:

Sommer, Sonne, Hitze und Sport

 

Zum Sommer gehört eine ordentliche Portion Sonne. So soll es sein und lange haben wir darauf gewartet.

Doch wenn die Temperaturen die 30 Gradmarke überschreiten, wie dies am 28.6.2011 der Fall war, muss man seiner Gesundheit zuliebe ein wenig "herunterschrauben".

 

Für uns Trainer/innen heißt das, dass man die Stunden den äußeren Begebenheiten anpassen muss. Wir dürfen unseren Kursteilnehmern/innen nicht ein Training, wie es an normal termperierten Tagen der Fall ist, auferlegen. Natürlich machen Euch die Sharkyoutrainer/innen besonders an diesen Tagen auf vermehrte Flüssigkeitsaufnahme aufmerksam, doch trinken müsst ihr selbst!

 

Ja meine lieben Sharkyoumitglieder. In den kommenden Tagen werden die Temperaturen evtl. oft über die 30 ° hinaus ansteigen und nicht nur kranke oder alte Menschen laufen dann Gefahr, ihre Gesundheit einzubüßen.

Auch Leute, die meinen, sie müssten sich in der Mittagshitze auf einen Marathon vorbereiten oder sich zwei bis drei Stunden hintereinander - und dies bei 34 ° - in Kurshallen auspowern, sind am meisten gefährdet.

 

Richtiges Maß!

 

Im Normalfall zeigt uns unser Körper schon, was er mag und was nicht. Doch manche  Menschen müssen ihr tägliches Sportpensum erledigen, da sie ansonsten ein schlechtes Gewissen hätten.  Ich erwähnte dies, da ich die Aussage: "wenn ich mal nichts mache, habe ich gleich ein schlechtes Gewissen" in letzter Zeit sehr oft hörte.

 

Unser Körper wird aufgrund dieser erhöhten Temperaturen von Haus aus schon sehr gefordert. Viele Menschen trinken auch dann immer noch zu wenig. Erste Signale wie Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel werden gerne übergangen, nach dem Motto: "Ach es geht schon wieder." Den ganzen Tag im stickig heißen Büro oder auf einer Baustelle oder im dampfenden Kaufhaus gearbeitet, wenig getrunken und abends direkt ins Studio oder auf den Trimmdichpfad, um Sport zu treiben und diesen so, wie bei kühleren Temperaturen?  Hier schaden wir uns nur. Der Nutzen in Bezug auf Körpertraining/Gesundheitstraining ist schwindend gering, wenn überhaupt vorhanden!

 

Was müsst Ihr bei diesen hochsommerlichen Temperaturen beachten?

 

  • Trinken! Trinken! und nochmals Trinken! Nicht erst dann, wenn Ihr Durst verspürt. Durstgefühl schickt uns das Gehirn dann, wenn es "fünf vor Zwölf" ist, d. h. wenn der Körper schon in den Zustand der Unterversorgung kommt. Trinkt immer wieder und nicht erst, wenn Durstgefühl auftritt! Wasser/Schorles. Auch das alkoholfreie Bier liefert uns ein
  • isotonisches Getränk.
  • Natürliche Lüftung! Setzt Euch nicht direkten Luftdurchzügen aus! Ventilatoren so aufstellen, dass sie uns nicht direkt anblasen. Aufpassen mit Klimaanlagen! Diese keinesfalls die ganze Nacht über durchlaufen lassen. Morgens die Fenster aufmachen. Durchlüften mit frischer kalter Luft.  Feuchte Bettlaken über die Gardinenstange im Schlafraum hängen. Tausenmal besser und gesünder, als elektr. Luftbefeuchter (diese wirbeln Viren und Bakterien u. U. noch mehr auf!)
  • So oft als möglich, Unterarmduschen! Unterarme für eine halbe Minute unter den kalten Wasserstrahl halten. Nur trockentupfen, nicht abtrocknen! Im Waschbecken kaltes Wasser mit einigen Spritzern Essigessenz einlassen. Unterarme darin 1/2 Minute baden. Wirkt Wunder! Wenn möglich, kann man auch unter dem Bürotisch ein Fusswännchen mit kaltem Wasser und Essigessenz aufstellen.
  • Sport sollte den äußeren Gegebenheiten angepasst werden. Lauftrainig: am frühen Morgen oder späten Abend! Kursstunden: Bei solch hohen Temperaturen sollte man besonders bei Powerstunden aufpassen! Höre auf Deinen Körper. Die Hälfte oder ein Viertel Deiner normalen Power reichen an Tagen mit 30 ° und mehr vollkommen aus. Man darf sich auch ruhig mal eine Auszeit an solchen Tagen gönnen. In den Stunden mehr als sonst trinken! Fläschchen mit einem viertel Liter Wasser dienen hier eher zur Belustigung als vielmehr der Gesundheitsvorsorge! Euer Wohl in unseren Stunden ist uns wichtig! Bitte trinkt genügend. Es gibt Leute, die ohne etwas zu Trinken die Stunden verlassen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Selbst mehrmalige Hinweise scheiterten bei diesen lieben, aber leider sehr unvernünftigen Menschen!
  • Treten vermehrt Kopfschmerzen, Übelkeit oder Schwindel auf, sind das Zeichen von einer evtl. Unterversorgung, vor allem im Bereich der Flüssigkeitsaufnahme, aber auch Überanstrengung!
  • Leichte Dinge Essen, die nicht zu sehr beschweren und den Verdauungstrakt nicht belasten. Im Sommer hat man eh mehr Gelüste nach frischen Dingen, wie Salate oder ein Stück Fleisch mit Salat, gekühltes Obst usw.....
  • Durch erhöhtes Schwitzen (selbst dann, wenn man sich fast gar nicht bewegt) haben wir einen erhöhten Elektrolytverlust. Deshalb nochmals: Denkt an das Trinken!!!!!!!!!!

Hitze/Hitzschlag

 

Kopfschmerzen, Übelkeit, Bewusstlosigkeit, erhöhte Pulsfrequenz, Körpertemperatur über 40° C. Die Haut ist gerötet, trocken und heißt, das Gesicht hat eine blaurote Farbe. Klingt nicht schön, aber dies trat am Mittwoch, den 14.7.2010 (35 ° C) bei einer sehr sportlichen Dame in meiner Nachbarschaft auf!

 

Da sie 1 1/2Stunden um 14.00 Uhr gejoggt ist, danach 40 Minuten schwamm, um dann noch 90 Minuten übers Kissinger Land auf Ihrem Rennrad zu fahren (sie bereitet sich auf den Kuhseetriatlon vor!) kam es nach "dieser tollen sportlichen Leistung" zu einem Wärmestau im Körper, infolge mangelnder Schweißverdunstung (wo keine Flüssigkeit ist, kann auch nichts verdampfen - sie trank viel zu wenig!). Das Klima trug hier natürlich wesentlich bei!

Die Folgen: Kreislaufzusammenbruch, Bewußtlosigkeit, Hirnschwellung, Lebensgefahr!

 

Hilfe: Kühlen durch kalte Umschläge, Sterofundin-Infusion, kühle Fußbäder, viel Trinken. Als vorbeugende Maßnahme immer beherzigen: langsam an Sonne und Hitze gewöhnen, vor allem den Kopf vor praller Sonneneinstrahlung schützen.

Altes Hausmittel: Rohe Zwiebel in Scheiben schneiden und auf das Ohr legen.

Hinweis!

Der Betroffene muss sofort mit erhöhtem Oberkörper im Schatten gelagert und energisch abgekühlt werden. Es ist rasche ärztliche Hilfe nötig!

 

Besagte Nachbarin wurde ins Krankenhaus gebracht. Der Triatlon ist vorab auf Eis gelegt, welches sie sich lieber vorab hätte auf die Stirn geben sollen! Bei aller Ironie: Bitte gibt acht auf Euch und denkt nicht: "Ich bin fitt und diese Zeilen mögen vielleicht für "Schlappis", Nichtsportler oder alte Leute sein."

 

Am Kuhsee verstarb am 11. Juli 2010 um 18.00 Uhr ein 26 jähriger durchtrainierter sportlicher Mann. Er ertrank! Nicht weil - wie viele dachten - er nicht schwimmen konnte oder vielleicht betrunken war, sondern weil er zu viel trainierte. Akutes Herzversagen aufgrund Überbeanspruchung mit Flüssigkeitsmangel, lautete der Autopsiebericht. Dieser junge Mann hatte sich auch auf einen Triatlon vorbereitet, galt als erfahrener Sportler!

Zu guter Letzt: Der Satz: "Ach bei solch hohen Temperaturen, da schwitze ich noch mehr, wenn ich Sport mache und da schmilzt mein Bäuchlein erst recht." will ich nie mehr hören! Absoluter Quatsch! Euer Körper geht da sicher nicht ans Fett, sondern schaltet u. U. euere lebenswichtigen Funktionen ab! Ich muss es  so deutlich schreiben, denn eine Mutter sagte mir, dass es gut sei, wenn die Tochter bei solchen Temperaturen mehr zum Schwitzen gebracht wird, da sie dann mehr an Gewicht verlieren würde. Sie sei einfach zu dick. Mir fehlen die Worte Leute!!!!!

 

Schöne Sommertage, genießt sie, aber richtig!! Und nun: Soll das schöne Wetter kommen! Denkt auch an unseren Outdoortrainingsbereich!

 

Euere Sandra





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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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