Sandra's Tipp:

Joghurt, das weiße Talent!

 

 

Betrachtet man die Inhalte der Kühlregale in unseren Lebensmittelläden, so stellt man schnell fest: Wir haben Joghurtsorten im Überfluss! Welche halten das, was sie versprechen und welche "kann man sich schenken." Um einen kleinen Überlick zu bekommen, was der Markt uns alles an Joghurt bietet, möchte ich näher auf dieses "weiße Talent" eingehen.

 

Einfach nur gesund

Wenn sich Milchsäurebakterien bei etwa 35 bis 45 Grad, zwischen zwei und drei Stunden in der Milch tummeln, dann entsteht Joghurt. Er wartet mit Eiweiß und knochenstärkendem Kalzium auf. Joghurt mampfen hilft uns, den Cholesterienspiegel zu senken und kommt "Muckis" und Nerven zugute. Lezteres aufgrund seines Magnesiums- und Kalziumanteils.

Empfehlung: Man sollte auch mal Sorten aus Schafs-, Ziegen- oder Stutenmilch probieren. Diese sind sehr gut verträglich, gerade für Menschen, die aufgrund von  Kuhmilch gesundheitliche Probleme bekommen!

 

Die Sache mit dem Links- und Rechtsdreh

Die Milchsäure kommt, abhängig von der eingesetzten Bakterienkultur, in Joghurts in zwei Formen vor: einmal die links- und einmal die rechtsdrehende Milchsäure. Die rechtsdrehende Form L (+) gilt als besonders verträglich. Die linksdrehende Form D (-) wird vom Körper dagegen nur langsam abgebaut.

Empfehlung: Joghurt "mild" bildet rechtsdrehende Milchsäure und heißt, dass Lactobazillus acidophilus und Bifidobacterium bifidum dafür sorgen, dass der Joghurt nicht so säuerlich schmeckt.

 

Wie viel Fett darf drin sein?

Joghurt ist immer so fett, so fett wie die Milch, aus der er hergestellt wurde. Es gibt Sorten, wie etwa der 10 %ige Sahnejoghurt, der klassische 3,5 %ige Vollmilchjoghurt, der fettarme 1,5 %ige Joghurt bis 1,8 %ige Joghurt bis hin zum Joghurt, der nur noch mit 0,3 % bis 0,1 % (armer Joghurt!!) Fett aufwartet.

Empfehlung: Man kann auf die sehr dünnen "Joghurtleins" mit 0,1 % oder 0,3 % verzichten. Auch wer auf seine Figur achten will, kann unbedenklich Vollmilchjoghurt essen. Er schmeckt besser und hat bei 100 Gramm gerade mal 20 Kalorien mehr als seine mageren "Kollegen".

 

Die Sache mit den gesunden Fruchtjoghurts

Farbenprächtig und als gesund geworben lachen sie uns in allen Fruchtvariationen an. Dennoch sind leider in einem "Fruchtjoghurt" nur 6 % Frischfrucht enthalten. Das enspricht nicht mal zwei Erdbeeren (super was?) pro Becher. Der viel zu viel dazugemischte Zucker macht uns das Essen dieser Fruchtjoghurts zu einem Vergnügen. Bei dem Aufdruck "Fruchtzubereitung" muss lt. Lebensmittelverordnung mindestens 3,5 % Früchte enthalten sein. Mit "Fruchtgeschmack" heißt: Originallebensmittel sind fast nicht vorhanden. Wozu hat man künstliche Aromen?

Empfehlung: Mische Deinen Naturjoghurt mit saisonalem Obst. Schmeckt besser, man weiß was drin ist und der Geldbeutel lacht.

 

Die guten Bakterien

"Probiotika"  ist das neue Zauberwort am Joghurthimmel! Da sie den Magen unbeschwert passieren können, sollen speziell gezüchtete Bakterienstämme sich extrapositiv auf das Gleichgewicht der Darmflora auswirken und damit das Immunssystem stärken. Für den vollen Effekt sollte man regelmäßig Produkte von derselben Marke löffeln. - so werben es die Firmen, deren Namen ich hier nicht erwähnen darf.

Empfehlung:  Schön, was uns da die Werbung "eintrichtern" möchte. "Regelmäßig"/ "gleiche Marke". Da muss man nicht mehr viel dazu schreiben oder? Sicher ist, dass auch normale Milchsäurebakterien sanieren. Sie tun dies in der Darmflora und nebenbei stärken sie die Abwehr.

 

Was ist "Prebiotika"?

Sie gehören zu den "Functionals" in Joghurts. Ja, das hört sich ernährungstechnisch sehr chick an. Prebiotika wird auch beispeilsweise dem Aufschnitt oder Müsli zugesetzt. Es handelt sich hier um unverdauliche Ballaststoffe, welche Nahrungsgrundlagen für bestimmte Darmbakterien sind und sie können so die Zusammensetzung der Darmflora positiv beeinflussen.

Empfehlung: Getreide oder Spragel, wie auch Chicorèe, Topinambur, um nur einige Beispiele zu nennen, verfügen auch über wichtige Prebiotika, wie etwa Inulin und Oligofruktose.

 

Alles Bio oder was?

Bio-Naturjoghurts sind von Haus aus genau genommen "probiotisch", denn der komplette Verzicht auf Aroma- und Zusatzstoffe und die äußerst schonende Behandlung bei der Herstellung kommt den Milchsäurebakterien zugute, die sich so besser entfalten können. Dieser Joghurt unterstützt unser Verdauungssystem noch wirkungsvoller als die konventionellen Joghurts.

Empfehlung: Man sollte möglichst frische Produkte wählen und sie rasch verzehren, dann stecken die meisten Bakterien drin.

 

Da fehlt doch noch was!

Butter-, Sauer- und Dickmilch, Kefir oder der gesalzene türkische Ayran sind Sauermilchprodukte. Hier kommen andere Produktionsprozesse zum Einsatz. Es werden Säuerungsbakteiren verwendet. Auch bei den stichfesten "Yofus" aus Sojamilch werden Milchsäurebakterien genutzt.

Empfehlung: Milchprodukte essen. Sie versorgen uns optimal mit Eiweiß. Drei verschiedene Portionen täglich, wären eine gesunde Sache!

 

 

Schau zu den Rezepten! In den nächsten Tagen werde ich einige Rezepte mit Joghurt einstellen! Viel Spaß und Genuss beim Löffeln!

 

Euere Sandra

 





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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