Sandra's Tipp:Sportverletzungen
Sportverletzungen sind nicht nur ausschließlich auf eine mangelnde Ausrüstung oder ein Foulspiel zurückzufrühren. Die Ursache von Sportverletzungen liegt häufig in einer ungenügenden Vorbereitung, einer falschen Technik oder einer Überschätzung der eigenen Fähigkeiten.
Weniger ist oft mehr! Menschen, die so gut wie nie Sport machten oder eine länger Pause einlegten, sollten darauf achten - auch wenn's Spaß macht - beim Sporteinstieg nicht zu viele Stunden zu absolvieren. Ein langsames Steigern der sportlichen Aktivität ist angesagt und nicht Übermut! Das gilt für jede Stunde im SharkYou, wie auch im Freitzeit- und Outdoorsportbereich.
Wie kann ich Sportverletzungen vermeiden?
Buchtipp: "Verletzt... was tun? Hilfe zur Selbsthilfe bei Sportverletzungen (Buch von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt)
Erste Hilfe bei Sportverletzungen
Sport ist Mord? Ganz so schlimm ist es natürlich nicht, außer man fährt Formel 1! Doch zu Prellungen, Zerrungen oder Muskelkater kommt es immer wieder einmal. Was man dann tun kann:
Entzündung Zu viel Joggen oder auch ein steiler Abstieg beim Wandern kann die Knie so überlasten, dass es zu Entzündungen und Schmerzen kommt. Hilfe: Gelenke ein paar Tage schonen. 3 - 5 mal täglich ein Schmerzspray mit dem Wirkstoff Indometacin aufsprühen. Wenn nach drei Tagen keine Besserung eintritt, sollte man zum Arzt gehen!
Muskelkater Fehlt die Trainingsroutine, kann der lästige Schmerz nach jeder Sportart auftauchen. Er entsteht durch mikrofeine Risse in den Muskelfasern. Hilfe: Die Stellen bis zu 3 mal täglich mit Kampfer-Johanniskraut-Öl einreiben, es regt die Durchblutung an - und damit die Regeneration. Zur Vorbeugung: Vor dem Sport ein kühlendes Tonikum mit Arnikablüten, Brennesselkraut, Hamamelis und Weidenrinde (Apotheke) aufsprayen.
Prellung Immer wieder kommt es vor, dass man sich eine Prellung, "geschmückt" durch späteren Bluterguss zuzieht. Sei es bei körperkontaktbetonten Ballsportarten oder beispielsweise auch im Kampfsportbereich. Das ist in der Regel zwar nicht gefährlich, aber schmerzhaft. Hilfe: Wenn möglich, die betroffene Stelle sofort hochlagern. Ein feuchtes Tuch auf die Prellung legen, darauf 10 Minuten lang ein Coolpad geben. Danach den blauen Fleck 3 bis 5 mal täglich mit Arnika-Gelee behandeln, bis er abgeklungen ist. Bei starken Prellungen kann sofort mit einer Arnicagabe C 200 (hömöopathische Globulis) begonnen werden (Hofapotheke ist im Bereich hömöopathische Beratung wirklich sehr gut!).
Verspannung Schon länger nicht mehr Spinning gemacht? Oder eine lange Radtour hinter sich gebracht? Durch die z. T. starre, vorgebeugte Haltung auf dem Rad kann die Rückenmuskulatur verspannt sein. Hilfe: Sofort nach der Stunde oder der Tour ein 40 bis 42 Grad warmes Bad mit durchblutungsfördernden Rosmarinöl machen. Über Nacht einen Wärmeumschlag auf die betroffene Partie legen. Hautfreundlich sind Umschläge, bei denen die Temperatur durch Wärmezellen und Eisenpulver erzeugt wird (Apotheke). Der Rücken schmerzt am nächsten Tag immer noch? Eine Wärmeauflage mit dunklem Senf (Apotheke) machen: 3 bis 4 EL Pulver mit 5 bis 6 EL handwarmen Wasser anrühren. Den Brei auf einem Leintuch verteilen, Tuch einschlagen und auf die schmerzende Stelle legen. 5 bis 10 Minuten wirken lassen.
Zerrung Schuhe nass, Boden feucht, schon kann es passieren, dass das Bein seitlich wegrutscht und man sich zerrt, um nur ein Beispiel zu nennen. Hilfe: Die Muskeln möglichst schnell kühlen (siehe Prellung). Am nächsten Tag warm halten, z. B. mit einer Wärmflasche. Beinwell-Salbe oder Umschlag mit Paste - beides auch gut bei Gelenkschmerzen - wirkt abschwellend, entzündungshemmend und lindert die Schmerzen. Da Zerrungen bis zu sechs Wochen wehtun können, ist die zusätzliche Behandlung mit Homöopathika sinnvoll: z. B. mit einem Komplexmittel aus 14 Inhaltsstoffen wie Ringelblume, Purpursonnenhut, Kamille (Apotheke): 3 mal täglich 1 Tablette im Mund zergehen lassen.
Passt gut auf Euch auf!
Euere Sandra
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |








