Sandra's Tipp:

Unser Herz - der unermüdliche Muskel und Chef aller Organe? Da bin ich mir nicht mehr sicher!

 

 

 

Ist unser Herz wirklich der unermüdlichste und stärkste Muskel in unserem Körper? Und ist er tatsächlich - wie im Volksmund beschrieben - Chef aller Organe oder "Mitdirigent" der Körperfunktionen?

 

Seit einigen Stunden kann ich das nicht mehr glauben. Ich wurde sozusagen von einer Sekunde zur anderen eines Besseren belehrt!

 

Physisch und psychisch in bester Verfassung saß ich schon, wie meist, um 6.00 Uhr morgens, an meinem Schreibtisch. Vor mich hinpfeifend erledigte ich meine Ablage, sah in mein mit Post überflutetes elektronisches Postfach und freute mich auf das neben mir stehende Frühstück. Noch ein Tässchen Kaffee, der Blick auf den Euro-Rettungsartikel der AZ und schon sollte es losgehen. Schließlich gab es an diesem Tag einiges vorzubereiten. Doch plötzlich, so gegen 7.00 Uhr, machte sich ein eigenartiges "Grummeln" in meiner unteren Bauchgegend bemerkbar. Frau ist ja nicht zimperlich und versuchte erst einmal  dieses immer stärker werdene "Rumpeln" zu verdrängen. Vielleicht tat mir der Kaffee auf nüchternen Magen nicht gut? Kann ja gar nicht sein, da dieses morgendliche "Haferlritual" fester Bestandteil meines Lebens war. Wie auch immer! Irgendwie wurde alles schlimmer!

 

Gekrümmt am Tische sitzend meinte ich auf Fragen meiner Kollegen hin, dass ich mir eventuell den Magen ein wenig verdorben hätte und ich nur etwas Zeit bräuchte, um wieder fitt zu werden. Ein Blick in den an der Wand gegenüber aufgehängten Spiegel, zeigte mir, dass mein Gesicht über die letzten zwei Stunden eine äußerst vornehme Blässe erhalten hatte. Marie Antoinette, bekannt für ihr übertrieben weiß gepudertes Gesicht, wäre stolz auf diese in grauweiß gehaltene Naturblässe gewesen. Mir wurde im Wechel heiß und kalt. Zum unangenehmen Bauchtreiben gesellten sich sämtliche, im Körper auffindbaren Schweißperlen dazu. Diese versammelten sich zu einer Sitzung auf meiner Stirn, um dann in Bächen über Gesicht, Hals und Dekoltee in meinem Blusenstoff zu verschwinden. Oh mein Gott! Was passiert da in meinem Körper? Ich fühlte mich wie ein Kapitän, der die Gewalt über sein Schiff verloren hatte. Sinnbildlich befand ich mich im größten und gefährlichsten Sturm  aller Zeitenund wusste nicht, ob ich "mein Schiff" in den sicheren Hafen lenken kann.

 

Schweißgebadet und nun mit deutlich erkennbaren Darmschmerzen versuchte ich "Bagboard" zusammen zu halten, um nicht "Fracht" zu verlieren. Der Feind hatte nun einen Namen und es galt, diesen zu bekämpfen. Mein Herz, angeblicher Chef im Körper, schlug immer schneller, während sich mein Kreislauf zu verabschieden versuchte.  Mein Magen rebellierte und meine Nieren schienen sich vor Ärger zusammen zu ziehen. Sämtliche in meinem Kopf gespeicherten Dinge waren plötzlich, wie aufgrund einer Gehirnwäsche, verschwunden.  Nichts funktionierte mehr! Die gesamte "Kommandozentrale" war ausgefallen! Was war passiert?

 

Jetzt galt es auch noch, die plötzlich aufgetretenen Winde in Schacht zu halten. Der Toilettenhafen schien in dieser unerträglichen Situation viele Seemeilen entfernt zu sein. In Wirklichkeit lag der Hafen ca. 10 Meter rechts, von meinem Büro aus gesehen, entfernt.

Die Segel gesetzt und "Bagboard" zusammengekniffen, startete ich den Versuch, den Hafen anzusteuern. Vergeblich! Gerade an der Bürotüre angekommen, lief ich meinem Chef in die Arme, der mich sogleich in ein Gespräch verwickelte. In der Annahme und Hoffnung, dass diese Unterhaltung in einer Sekunde zu Ende sein wird, nahm ich meine ganze Kraft zusammen und hielt das Schiff im "größten Unwetter geparkt", auf Kurs. Die Winde konnten selbst erfahrene Matrosen nicht mehr bändigen und so musste es passieren! Klangheimlich, dafür umso geruchsstärker zog "Fog, der Nebel des Grauens" auf. 

 

Ohne große Worte drehte sich mein Vorgesetzter, mit schuldig gebliebener Antwort meinerseits, naserümpfend um und verließ fluchtartig mein Büro. Jeder noch so unsensible Mensch hätte die Situation deuten können. Oh, wie peinlich! Was denkt der Mensch jetzt von "Lady"? Es war mir sch...egal, was er sich evtl. dachte (Eventuell?? Ganz sicher sogar!!!)! Ich musste so schnell als möglich in den Toilettenhafen einlaufen. Jetzt oder nie, denn es schien so, als könnte keiner der Anwesenden auf dem Schiff die Fracht bändigen. Schnell, schnell, schnell!!!!!!!!!!! Oh Mann, oh Mann, oh Mann!!!!!!!!Womit habe ich das verdient?????

 

Kommando vom Kapitän: "Tief Einatmen, rinnenden Schweiß und zitternde Knie keine Aufmerksamkeit schenken, sämtliche Kräfte mobilisieren, alles zusammenkneifen und mit aneinandergepressten Oberschenkeln und schnellen Schritten Steuerbord Hafen!"

 

Ah, nur noch zwei Meter bis zur Erlösung! Mir ist schlecht, es friert mich, mir ist heiß und ich habe null Kontrolle mehr über meine Körperfunktionen. Das Aufknöpfen meiner Hose erwieß sich als größter Kraftakt!  Da erschienen mit die TRX-Stunden mit Sharky hingegen wie Yoga. Nun kann man sich vorstellen, wie schwer es war, diese Hose zu Boden zu lassen!

 

 Ja!!!!!! Endlich!!!!!!!! Es trennen mich nur noch einige Zentimeter hin zur Brille. Diese Strecke überstand ich unbeschadet und dann......................... 

>>>>>>rumsdibumsbengtschengbinifrohisitzaufmklo<<<<<<<<<.

 

Diese Laute konnte ich nicht mal mit meiner inszenierten Hustenakkustik übertönen! Nach fünf Minuten größten Orchesterklangs wusste das ganze Stockwerk Bescheid, zumal ich Minuten zuvor sämtliche,  mir den Weg versperrenden Kolleginnen und Kollegen "äußerst sanft" zur Seite geschoben hatte. Sorry! Es war nicht anders möglich! Denn hätte diese Ladung das Schiff vor Einlaufen in den Hafen, verlassen, dann........"mein lieber Herr Gesangsverein"!

 

Nach einem Hafenaufenthalt von ca. 30 Minuten  konnte ich diesen äußerst erleichtert und überglücklich verlassen. Als ich wieder in meinem Büro ankam, war für mich eines sternenklar:

 

Der Chef ist, wenns darauf ankommt, in Wirklichkeit nicht das Herz, sondern der A....!

 

An dieser Stelle wünsche ich Euch allen morgen einen schönen freien Feiertag, ob nun Vatertag oder einfach frei!

 

Mögen Euere  immer in ruhigen Gewässern liegen!

 

 

 

 

Euere Sandra

 

 

 





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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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