Sandra's Tipp:

Wasseransammlungen im Körper

 

Wasseransammlungen (Ödeme) sind Warnsignale des Körpers. Es gibt bedenkliche Wasseransammlungen und weniger bedenkliche, wie etwa im prämenstruellen Bereich.

 

Wasseransammlungen signalisieren aber, dass das gesunde Gleichgewicht aus der Balance ist und können u. U. auf schwerwiegende organische Störungen, wie eine Herzerkrankung, Bluthochdruck oder Prostatavergrößerung hinweisen. Flüssigkeitsstaus können auch durch steroidhaltige Medikamente oder eine Nahrungsmittelallrgie verursacht werden.

 

Einige Tage vor der Menstruation leiden viele Frauen an unangenehmen Symptomen, u. a.  Flüssigkeitsansammlungen. Dieser Zustand, wie auch erhöhte Reizbarkeit, Müdigkeit, Verstopfung, Spannungsgefühle in der Brust, sind vermutlich auf ein Ungleichgewicht an Östrogen und Progesteron zurückzuführen. Ist die Periode "dann im vollen Einsatz" oder am Abklingen, verschwinden meist auch diese Wasseransammlungen wieder. Solche Ansammlungen sind eher bedenkenlos, ebenso wie hin und wieder mal etwas dickere Beine nach einem heißen Sommertag und langem Stehen und Gehen, dazu noch in hohen Schuhen!

 

Es müssen nicht unbedingt die zu Anfang beschriebenen schwerwiegenden Krankheiten sein. Unser Körper wartet u. U. auch mit Wasseransammlungen auf, wenn er überansprucht wird, z. B. auch durch das Übertrainieren. Wenn man über einen langen Zeitraum hinweg sehr wenig trinkt und dazu dann auch noch täglich viel trainiert, kann es durchaus sein, dass der Körper aus Schutz, mehr Wasser speichert, als sonst. Er weiß, dass er nicht viel Flüssigkeit zur Verfügung hat und "instinktiv" wird das Wenige, was oben eingeflöst wird, sofort gespeichert.

 

Schwangerschaft: Hier ist bekannt, dass vermehrt Wasser eingelagert wird, was aber nach der Geburt rasch wieder verschwindet. Erleichterung kann hier auch mittels u. a. durch Reistage,  Stützstrümpfen und Wechselduschen geschaffen werden.

 

Was kann man selbst tun?

 

  • Wichtig is, dass man erst einmal den Salzkonsum reduziert. Zu viel Salz belastet die Nierenfunktionen. Typisch westliche Kost enthält zu viel Natriumsalz!
  • Stützstrümpfe! Diese sehen heutzutage ganz pasabel aus und man kann sie mittlerweile in modischen Farben kaufen. Vor allem sind diese in der Schwangerschaft zu empfehlen! Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung. Legt die Dinger vom ersten Tag der Empfängnis an und Eure Beine sagen jeden Tag "Danke und nochmals Danke"! Frauen,die von jeh her an einer Bindegewebsschwäche leiden, lege ich diesen Ratschlag besonders ans Herz.
  • So oft als möglich: Wechselduschen!
  • Legt die Beine hoch!
  • Sitzt nicht zu lange im Büro. Steht immer wieder mal auf und vertretet Euch die Beine.
  • Lymphdrainagen helfen auch sehr gut.

 

 

 

Ernährungsempfehlung:

  • Getrocknete Aprikosen, Artischocken, Bananen, schwarze Johannisbeeren, Sellerie, Zitrusfrüchte, Fenchel, grüne Blattgemüse, Petersilie, Kartoffeln und Hülsenfrüchte enthalten viel Kalium, das zur Ausscheidung von überschüssigem Natrium benötigt wird (wichtig vor allem bei der Einnahme von Diuretika!).
  • Spargel, Artischocken, schwarze Johannisbeeren, Sellerie, Löwenzahnblätter und Petersilie stimulieren die Urinausscheidung und lindern Ödeme.

 

Aufgepasst! Ständig einhergehende Wasseransammlungen müssen ärztlich abeklärt werden! Hier reicht Aprikosen- und Petersilienverzehr nicht aus! Ursachenforschung ist angesagt! Und: Vermeidet - auch wenn die Werbung es uns noch so schön und harmlos verkaufen möchte - Entwässerungskuren auf eigene Faust! Dieser Schuss kann gewaltig nach hinten los gehen!

 

Euere Sandra

 

 

 





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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