Sandra's Tipp:

Fettsäuren/Fette

  

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren

 

Es sind zwei Gruppen von mehrfach ungestättigten Fettsäuren (PUFAs) zu unterscheiden:

  • Omega-6 und Omega-3-Fettsäuren

 

Omega-6-Linolensäure und Omega-3-Alpha-Linolensäure sind essentiell und müssen mit der Nahrung aufgenommen werden. Aus diesen wiederum stellt der Körper die anderen PUFAs her. Einige der Omega-3-Fettsäuren korrelieren mit einem niedrigeren Risiko für Herzinfarkte.

 

Ungesättige Fettsäuren sind hauptsächlich in fetten Fischen zu finden, während Leinsamen, Walnüsse, Sojabohnen, Portulak und Weinzenkeime die >>Mutterverbindung<< alpha-Linolensäure liefern.

 

Linolsäure senkt den Blutcholesteringehalt und ist reichlich in Nüssen, Samen und daraus hergestellten Ölen vorhanden.

Wir benötigen nur kleine Mengen an PUFAs, nicht mehr als 10 Prozent der Gesamtkalorien. Das enspricht in etwa 20 Gramm bei 1800 Kalorien täglich. Viele Menschen führen ihrem Körper zwar genügend Omega-6-Fettsäuren zu, aber zu wenig

Omega-3-Fettsäuren, die besonders reich in fetten Fischen enthalten sind. Einerseits ist Fisch nicht jedermanns Sache, andererseits haben die Menschen immer vor fettreichen Fischen "Angst", weil diese ja mit mehr Fettkalorien aufwarten.

 

Einfach ungesättigte Fette

 

Fester Bestandteil unserer Ernährung sollten Öle sein, die reich an ungesättigten Fettsäuren sind, wie etwa Olivenöl, Rapsöl und Sesamöl. (Öle immer dunkel lagern, d. h. im Schrank oder in Keramikflaschen!) In der Regel nehmen wir mit der täglichen Ernährung ausreichend mehrfach ungesättigte Fette zu uns. so sollten einfach ungesättigte Fette die ungesunden gesättigten Varianten beim Kochen ersetzen!

Einfach ungesättigte Fette senken den Blutcholesterinspiegel zwar nicht so stark wie die mehrfach ungesättigten Fette, dennoch wirken sie sich sehr positiv auf dei Konzentration von "gutem" HDL-Cholesterin aus.

Im Gegensatz zu den mehrfach ungestättigten Fettsäuren erhöhen sie außerdem den Bedarf an Vitamin E nicht und halten höhere Kochtemperaturen aus.

 

Avokado: Das einfach ungesättigte Fett in dieser Frucht ist gesünder als                                                                              gesättigtes Fett - bei gleichem Kaloriengehalt.

 

Der Vitamin-E-Faktor

 

Je mehr mehrfach ungesättigtes Fett wir essen, um so mehr müssen wir mit der Nahrung Vitamin E (und auch Vitamin C) zuführen. Mehrfach ungesättigte Fette oxidieren leicht, d. h., sie reagieren mit dem Sauerstoff der Luft (deshalb auch die Lagerung von Öl im Dunklen!). Mutter Natur hat selbstverständlich vorgesorgt und diesen Nahrungsmitteln Vitamin E als Ausgleich mitgegeben. Doch ein gewisser Anteil dieses Schutzvitamins geht sowohl bem Lagern und als auch bei der Verarbeitung verloren.  Z. B.: Vollkornbrot besitzt eine ausreichende Menge, während Brot aus stark ausgemahlenen Rohstoffen nur noch geringe Spuren enthält. Fetter Fisch und Leinsamen sind zwar reich an mehrfach ungesättigten Fetten, liefern aber kein Vitamin E, weshalb man sie immer mit Vitamin-E-reichen Lebensmitteln servieren sollte. Bevorzuge deshalb Nahrungsmittel, die bereits Vitamin E enthalten. Vitamin E gilt als ausgezeichneter Schutz vor Herzinfarkt und degenerative Erkrankungen.

 

Anmerkung: Man muss sich das Geschriebene jetzt nicht zu 100 Prozent verinnerlichen, es genügt, wenn Ihr wisst, was Ihr vermehrt essen und was Ihr eher meiden sollt.

 

Öfter essen:

Mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren, z. B.  Lachs, Makrele, Sardinen, Weißfisch, Hering und Kipper,

Leinsamen, Weizenkeime, Walnüsse, Rapsöl und Sojabohnen.

 

In kleinen Mengen essen:

Omega-6-Fettsäuren, z. B. Sonnenblumenkerne, Sonnenblumenöl und Weizenkeime.

 

Selten essen:

Gesättigte und Transfettsäuren, z. B. harte Fette und Milchfette. Gehärte Fette stehen nachweißlich im Zusammenhang

mit Krebserkrankungen. Diese sind in den meisten Fertigprodukten. Schaut mal auf die Packungsinhalte! Gerade jetzt zu Ostern. Beachte z. B. einmal die Inhaltsstoffe des traditionellen Osterfladen (den fertig verpackten, der jetzt in sämtlichen Regalen zu finden ist!).

 

 

In Euerer Küche solltet Ihr hauptsächlich kaltgepresstes Rapsöl, Olivenöl und Leinöl verwenden. Verbannt am besten das gute alte Sonnenblumenöl!  

 

Euere Sandra

 





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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