Sandra's Tipp:

Mikroflora Mikro .....was??????

 

Fast jeder - davon gehe ich jetzt einmal aus - kennt Antibiotika. Der Stoff, bzw. das Medikament, welches Bakterien abtötet. Immer regelmäßiger hört man in jüngster Zeit in diesem Zusammenhang den Begriff Probiotika. Hier handelt es sich um Substanzen, die die natürliche Mikroflora des Darms fördern. Diese "uns gutmeinenden Bakterien" spielen bei der Krankheitsabwehr des Organismus eine wichtige Schlüsselrolle.

 

Über Jahre hinweg waren sich Mediziner und Ernährungswissenschaftler einig: Durch den Zersetzungsprozess der Magensäure würden diese nützlichen Mikroorganismen ohnehin zerstört werden, d. h. sie sterben einfach ab. Jüngere Tests

widerlegten diese irrtümliche Annahme und erbrachten, dass einige Bakterien die Verdauuung überleben.

Probiotika ist der Sammelname für Nahrungsmittel, die zur Regeneration, insbesondere bei Durchfall und Abwehrschwäche, etwa nach einer Lebensmittelvergiftung oder einer Antibiotika-Therapie, eingesetzt werden.

 

Solche Bakterien-Stämme sind Lactobacillus acidophilus, Bulgaricus und Bifidobakterien, die in lebenden Joghurtkulturen oder in rohem Sauerkraut vorkommen.

 

Lebender Joghurt?

 

Nur Joghurt, der weder erhitzt noch pasteurisiert wurde, enthält gesunde lebende Mikroorganismen!

 

"Präbiotika" ist ein neuer Ausdruck für Nahrungsmittel, die das Wachstum der gesunden Darmflora fördern. Präbiotische Lebensmittel enthalten unverdauliche Kohlenhydrate. Hierzu zählen Artischocken, Chicorèe und Leinsamen.

 

Gerade nach Einnahme von Antibiotika kommt es immer wieder zu Schädigungen der Darmflora. Ein stabiles und gutes Magen- und Darmmilieu wird stark in Mitleidenschaft gezogen. Patienten/innen klagen häufig über Pilzbefall, unter anderem auch im Genitalbereich. Bei vielen Antibiotikakuren verschreibt der Arzt deshalb auch gleich ein Darmaufbaupräparat.

 

Tipp: Halte Dich an gesunden, noch "lebenden" Joghurt und esse ausreichend von anderen Präbiotikas.

 

Euere Sandra





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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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