Sandra's Tipp:Vitamin C - "grausamster Feind" der SpeckdepotsVitamin C ist der größte Feind unserer Speckdepots
Dieses Vitamin nutzt jede Chance, unseren Fettzellen "eins auszuwischen". Vitamin C ist nahezu an allen lipolytischen (= fettabbaunden) Mechanismen im Körper beteiligt. In seinem molekularen Aufbau ähnelt es dem Glukosemolekül. Tiere stellen ihr Vitamin C im Stoffwechsel selbst her, außer die Formosafledermaus und der Rhesusaffe. Dies machen sie mit Hilfe von Glukose (kleinste Einheit der Kohlenhydrate!). Einer der Gründe, weshalb Tiere in freier Natur selten krank werden. Wenn so ein Tier z. B. durch eine fette Beute - im wahrsten Sinne des Wortes - zu viel Fett aufnimmt, wandelt es mehr Glukose in Vitamin C um. Dadurch wird die Lipolyse, also die Fettfreisetzung und Verwertung deutlich erhöht. Schade, dass das bei uns Menschen von Natur aus nicht der Fall ist! Trotzdem können wir Menschen es den Tieren nachmachen. Übergewichtige sollten es zumindest auf einen Versuch ankommen lassen. Morgens eine Vitamin-C-reiches Frühstück (z. B. Obstmüsli aus säuerlichen Früchten mit Haferflocken), erst eine halbe Stunde später den Kaffee, eine weitere halbe Stunde später das Käsebrötchen oder - noch viel besser!! Vollkornbrot mit ein wenig Butter, kaltem mageren Braten, samt Gurke.
Vitamin C ist nicht nur in Zitrusfrüchten reichlich enthalten, sondern auch in Grüngemüse und Blattsalat, Tomaten, Beeren, Pfeffer und Kartoffeln. Auch das sind sehr gute Quellen!
Vitamin C in Früchten und Gemüse erfüllt in unserem Organismus viele Aufgaben. Es besetzt beim Übertritt vom Blutgefäß in Zellen, die gleichen Rezeptoren (Andockplätze), wie die oft dick machende Glukose, konkurriert also mit diesen Kohlenhydraten und verdrängt sie zunächst. Einfach erklärt: Bevor Glukose (kleinste Einheit der Kohlenhydrate) an und in Leberzellen Hormonsignale für den Fetteinbau geben kann, blockieren die Vitamin-C-Moleküle diesen verhängsnisvollen Aufbau einer "Einbahnstraße Fett" in die Speckpolster, sprich Hüfte, Bauch, Po! Das ist auch der Grund, weshalb Kohlenhydrate und Fett in Früchten und Gemüse nie fett machen, selbst wenn wir davon täglich 10.000 Kalorien essen würden. Stresshormone, wie Noradrenalin und Adrenalin, holen die Fettmoleküle (Triglyzeride) aus dem Bauchspeck und Vitamin C ist Kofaktor in Enzymen, die diese Fettfresser im Körper herstellen. Deshalb haben z. B. unsere Hirnanhangdrüse und die Nebennieren, die u. a. Stresshormone synthetisieren, die höchste Vitamin-C-Konzentrationen im ganzen Körper!
Vitamin C kurbelt zusammen mit Eisen die körpereigene Produktion von Karnitin an, einem Eiweißstoff, der massenweise Fettmoleküle zur Verbrennung in die kleinen Energiebrennkammern (die Mitochondrien) der Zellen schafft. Vitamin C aktiviert auch das Spurenelement Eisen, das viel Sauerstoff für die Fettverbrennung, vor allem in Muskelzellen, transportiert. Vit. C. wird für die Energiegewinnung in den Zellen gebraucht. Dies bedeutet: Je mehr frisches Obst und Gemüse wir essen, destho höher ist die Stoffwechselrate unserer Körperzellen und desto mehr Fett wird auch verzehrt. Dadurch wird das Ideal erreicht. Der Nahrungsbrei macht uns fitt, vital und schlank - und nicht müde, schlapp und dick. Wir dürfen ruhig auch mal ein feines Rumpsteak (z. B. mit Naturreis) essen, wenn gleichzeitig ausreichend frisches, kurz gegartes Gemüse auf dem Teller liegt.
Liebe Mädels, denkt auch an das Bindegewebe! Lese hierzu eigenen Eintrag in der Tipp-Ecke "Ein festes Bindegewebe - der Traum einer jeden Frau!"
Bindegewebe besteht aus Kollagen. Es gibt 12 verschiedene Arten davon. Mit Hilfe von Vit. C und des Spurenelements Zink wird dieses immer wieder aufgerüstet.
Vitamin-C-Räuber
Empfehlung
Vitamin C ist empfindlich und wird bei Hitze zerstört. Vitamin C wird von freien Radikalen schnell oxidiert. Man erkennt es z. B. daran, dass sich Apfelfruchtfleisch rasch kupferfarben verfärbt.
Euere Sandra
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |







