Sandra's Tipp:Neben Jod, Eisen, Vitamin C ist Magnesium für den Fettabbau von großer Wichtigkeit
In jedem Bereich des Lebens gibt es jemanden, der "den Ton" angibt, Manager/Abteilungsleiter, ja einfach die Chefs (zu Hause sind es wir Frauen, gell!!!! hihihi!!!). Im Fettstoffwechsel gibt es auch einen Chef, den Generaldirektor Magnesium. Er ist oberster Herrscher einer Milliardenheer an molekülkleinen Dienern, die bei Bedarf in jede Fettzelle entstehen und Fettmoleküle aus der Zelle zum Abtransport ins Blut schaufeln. Fett aus Milliarden Fettzellen zu entleeren, ist kein einfacher Vorgang. Unsere Fettzellen sind, was den Aufbau angeht, unwahrscheinlich kompliziert. Sie nehmen jedes Fettmolekül in einem mehrstufigen Verfahren einzeln auf und geben es ebenso kompliziert wieder ans Blut ab. Und weil sich eben in jeder einzelnen Fettzelle Milliarden Fettmoleküle befinden, werden für die Fettfreisetzung ensprechend viele Hilfsmoleküle benötigt.
Diese Helfer staffeln sich innerhalb der Fettzellen in Form hierarchisch geordneter Strukturen, ähnlich wie bei einem Heer. Das Oberkommando dabei hat der Mineralstoff Magnesium.
Dem Mineralstoff Magnesium sind in jeder Zelle Tausende bestimmter Eiweißsstoffe, die sogenannten G-Proteine, untergeordnet. Für deren Entdeckung erhielten die beiden US-Wissenschaftler Martin Rodbell und Alfed Giman 1994 den Medizinnobelpreis. Jedes G-Protein verfügt seinerseits über eigene Divisionen aus so genannten zweiten Boten, die die eigentliche Arbeit des Fettfreischaufelns verrichten. Wenn durch einen bestimmten Impuls Fett aus dem Fettgewebe angefordert wird (z. B. durch eine erhöhte Stoffwechselleistung der Muskelzellen), kann jedes G-Protein Hundertausende "Zweite-Boten-Dienermolküle" rekonstruieren. Molekularbiologen bezeichnen diese als zyklische Adenosinmonophosphat (cAMP!). Insgesamt werden in der Fettzelle Milliarden davon in Aktion gesetzt.
Magnesium ist auch eine Art "Kontaktperson" für Hormone, Wachstumsfaktoren, die schon erwähnten "zweiten Boten", hormonelle Signalwege, Nervenleitbahnen u. v. a.
Wir brauchen Magnesium
Wusstes Ihr, dass unser Herz, mit Abstand der aktivste und unermüdlichste Mus,kel ganz allein einen Speckbauch abschmelzen lassen kann? Natürlich nur dann, wenn das Herz gesund ist und optimal ernährt wird.
Das menschliche Herz schuftet von früh bis spät, in jedem Augenblick. Rund 70 mal pro Minute, 100 000 mal am Tag. Um dieses gewaltige Pensum überhaupt bewältigen zu können, benötigt unser Herz enorme Mengen an Brennstoff. Mit der schnell entflammbaren und sich verflüchtigenden Glukose (ihr wisst, das ist die kleinste Einheit der Kohlenhydrate!) ist dem Herz nicht gedient. Es braucht was viel gößeres zum Verheizen und das sind die Fettmoleküle! Damit das Herz diese in Hülle und Fülle verheizen kann, benötigen die Herzmuskelzellen natürlih auch viele kleine Energiebrennkammern, die Mitochondrien und diese wiederum brauchen Magnesium. Das Mineral gewährleistet über hormonelle und Nervenreize den stetigen Herzschlag und beugt so auch Herzrhythmusstörungen vor. Weiter wirkt es blutdruckregulierend und - senkend und ist aktiv am Prozess der Zellatmung, also der Energiegewinnung, beteiligt. K. Oberbeil beschreibt diese Vorgänge sehr genau in "Fitt ohne Fett".
Also schön brav Nüsse, Samen, Kerne, junge grüne Salat- und Gemüseblätter mampfen! Natürlich auch Bananen, Kartoffeln, Tomaten, Meeresfische und -früchte, Erbsen, Linsen, Bohnen und Sojabohnen.
Euere Sandra
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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer? ...fragt Holger Gutt ("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)
Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft: Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.
Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.
Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.
In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.
Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.
Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise. |







