Sandra's Tipp:

Versteckter Zucker - einer unserer Feinde, wenn's an den Fettabbau gehen soll

Versteckte Zucker - heimtückisch!

 

Wenn Zellforscher Zucker meinen, sprechen sie von Sukrose bzw. Saccharose. Das ist der oft so verführerische weiße Zucker wie in der Zuckerdose. Er wird gewonnen aus Zuckerrohr, Zuckerrüben oder anderen Pflanzen. Saccharose ist ein so genanntes Disaccarid, d. h. , das Molekül wird in zwei Moleküle aufgespalten, nämlich in Glukose, sprich Traubenzucker und Fruktose, also Fruchtzucker. Und genau das macht es so heimtückisch, wenn es um unsere Leibesfülle geht. Die Glukose (z. B. auch in hellen Mehlwaren, wie Mischbrot) ist heimlicher Verbündeter der Fettzellen, also am Einbau von Fett beteiligt. Viel Glukose auf dem Teller heißt meist: Vorsicht, ! Vor allem, wenn Süßes und Fett dazu gegessen werden. Noch mehr als Glukose aber transportieren weißer Zucker oder der Fruchtzucker die Fettmoleküle in die Bauchdepots. Konsequenterweise wird man seinen Bauchspeck leichter los, wenn die entsprechende Diät (blödes Wort!) nur Glukose enthält und keinen weißen Zucker. Die meisten Fertiggetränke, Schokoladen und Gebäck sind völlig überzuckert. Das schmeckt man auch, wenn man einige Zeit einmal konsequent darauf verzichtet. Unser Geschmack lässt sich nämlich durchaus leicht umerziehen, weg vom allzu Süßen.

 

Meidet Zuckerbomben!

 

Saccharose löst eine stärkere "Insulinantwort" aus. Die Bauchspeicheldrüse schickt nach einem zuckerreichen Essen weitaus mehr von ihrem Hormon ins Blut. Dieses Insulin hemmt die Fettfreisetzung aus den Bauch-Hüft-Depots. Ein Beispiel: Die allzu verführerische Eiscreme zum Abschluss einer Mahlzeit kann also für einen mächtien Fettschub ins Gewebe sorgen. Das im Speiseeis viel Zucker steckt, dessen sind wir uns oft gar nicht bewusst. Das Gleiche gilt für zahlreiche andere Lebensmittel.

 

Schlimmste Zuckerbomben sind:

  • Süße Getränke, wie Limonaden und Colagetränke.
  • Gebäck, Kuchen, auch wenn diese oft gar nicht so süß schmecken.
  • Fertigmischungen aus dem Supermarktregal, wie Milchreis, Cremespeisen, Früchtejoghurt, fertige Quarkmischungen, Pudding usw.
  • Viele Saucen, Dressings, Dips oder auch Fertigsuppen.
  • Süße Brotaufstriche, wie Marmelade, Konfitüre, Schoko- und Nougatcreme, Sirup oder Honig.

Alternativen zu Zucker: Stevia!  Lese hierzu die Info!

 

  • Honig ist zwar ein Naurprodukt und hat durchaus gesunde Eigenschaften, doch auch er enthält Saccharose, ebenso wie Melasse, der braune Sirup, der als Brotaufstrich immer beliebter wird.
  • Selbst sehr süße Fruchtsäfte sollten Abspeckwillige mindestens sechs Wochen lang im Regal stehen lassen. Sie enthalten Fruchtzucker, einen Bestandteil auch des Rohrzuckers, der ebenfalls Verbündeter der Lipogenese, sprich Fetteinbaus, ist.
  • Ausweg Süßstoff? Nö! Vorteil von diesem: Er ist 300 mal süßer als Zucker und frei von Kalorien, er hat auch keinen Einfluss auf Blutzuckerkonzentrationen oder Insulinausstoß. Aber seine Inhaltsstoffe sind alles andere als problemlos. Es reicht schon, wenn Diabetiker dieses Zeug einnehmen müssen. Doch dank Stevia muss das auch nicht mehr sein.

Schon gewusst? In Japan gibt es keinen Süßstoff, der ist verboten, weil man dort schon sehr lange weiß, wie schädlich seine Inhaltsstoffe sind.

 

Euere Sandra

 





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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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