Sandra's Tipp:

Schluss mit Diäten! - Hungern macht krank! So reagiert Dein Körper.

 Schluss mit Diäten! - Hungern macht krank! So reagiert Dein Körper!


Nur Zellen, die wohlgenährt sind, bringen Leistung! Die Zellen der Tiere (wohlgemerkt: die in der Natur frei lebenden Tiere!) sind das immer, weil
sie sich ausschließlich von gesundem Futter ernähren. Tiere kämen niemals auf die Idee, erzwungener maßen eine Schlankheitskur zu machen. Bei wild lebenden Tieren ist dies auch nicht notwendig. Wir Menschen aber ernähren uns schlecht (ich spreche von den "Dauerschlechtesser"!) und unterwerfen uns zudem auch noch (oft zwangsläufig, aber auch selbstgemachten!!) Stress. Dieser entzieht dem ohnehin falsch ernährten Organismus zusätzlich Nährstoffe.

In jedem Jahr werden zahlreiche neue, angeblich unfehlbar wirkende Diätkuren propagiert. Ich sehe da meistens nur "alte Hüte" unter neuem Namen. Die meisten beruhen auf einer extrem einseitigen Kost, die dem Körper wichtige Biostoffe vorenthält und mehr schadet als nützt.

Ja, da herrschte bei unseren Vorfahren noch ein ausgewogenes Verhältnis zwischen körperlicher Anstrengung, Ruhephasen und Ernährung. Wir haben heute im Grunde genommen noch die gleichen Gene wie die Neandertaler. Betrachtet man sich das Verhalten mancher im Bierzelt Sitzender, so schenkt man dieser Aussage bedenkenlos und sofort Glauben!

 

Nein! Ich meine hiermit, dass wir genetisch im Prinzip immer noch so veranlagt sind, wie damals und aus diesem Grund wünscht sich unser Körper sehnsüchtig, genauso ernährt zu werden und leben zu dürfen, wie unsere Altvorderen. Ich möchte jetzt nicht behaupten, dass wir jagend hinter irgendwelchen Dinosaurier herlaufen sollen oder uns halbnackt die Keulen um die Ohren schlagen müssen. Obwohl - so etwas Animalisches an sich zu haben, dieser Gedanke >>>mhhhhhhh, jaaaaaaa<<<<, nicht schlecht.......! Halt!!!

Wieder zurück zur Erklärung:
Also gut: Stellt euch vor, dass in unserem Körper genau die Stoffe stecken, die auch schon vor 100 000 Jahren im Urmenschen steckten. Spurenelemente wie Zink oder Eisen, Aminosäuren (ihr wisst ja, das sind die Eiweißbausteine) oder andere Biostoffe. Unser Stoffwechsel arbeitet mit haargenau demselben Material: zum einen sind dies rund 20 Eiweißbausteine, 15 Vitamine, 25 Spurenelemente, sieben Mineralstoffe, Glukose (also die kleinste Kohlenhydrateinheit), jede Menge an Fettsäuren und natürlich Wasser.

 

Jetzt zu dem Dilemma mit dem Abnehmen
Ich nehme ein Beispiel zur Veranschaulichung:
Eine 30jährige Sekretärin wiegt 10 Kilogramm zu viel, hat reichlich Stress und ernährt sich fast ausschließlich von Kantinen- und Mikrowellenkost. Ihre Körperzellen sind unterernährt und arbeiten nur mit ca. 70 Prozent Stoffwechselleistung. Die Folge davon: Die Frau ist chronisch müde, oft unkonzentriert, verzagt. Sie kann sich nicht richtig freuen, schon eine Art beginnender leichter Depressionen ist zu erkennen. Ohne Lift kommt sie nur mit größter Mühe in ihr im vierten Stock liegendes Büro und sie ist häufig nervös. Das ist alles ganz normal! Unsere Natur will es nicht, dass ihre Geschöpfe in Risiken hineingehen oder Herausforderungen annehmen, denen sie zum jeweiligen Zeitpunkt nicht gewachsen sind. Deshalb senkt sie, sozusagen als Schutzmaßnahme, ein defensives Stressverhalten oder sogar Angst über den Menschen. Nun kommt der Sommer und die Frau möchte gerne wieder in Ihren Bikini reinpassen und darin auch noch eine anschauliche Figur abgeben.

 

Also startet sie eine Abspeckkur mit genau 1.000 Kilokalorien täglich (so typisch mit den Tausend Kalorien). Aus dieser dürftigen Nahrungsaufnahme fließen ihren Zellen noch weniger Nährstoffe zu. Ihre Beschwerden nehmen zu und das Gewicht kaum ab.

 

Was passiert beim Abspecken, wenn man den Körper nicht ausreichend versorgt und ihn mit Minimalkalorien zum Abnehmen zwingt?
Zuerst erschlafft einmal das Bindegewebe. Weil durch den dramatischen Nährstoffmangel lebenswichtige Organfunktionen bedroht sind, holt sich der Organismus die fehlenden Biostoffe unerbittlich aus dem eigenen Gewebe.
Besonders betroffen ist hier das Bindegewebe, welches 25 % der Eiweißreserven des Körpers stellt. Es beginnt sehr schnell zu leiden (leider!), die Haut, das Kollagen im Gesicht, an Hals und Brust und im Bauchbereich werden welk, an den Oberschenkeln tritt Zellulite auf. Ungefähr nach einem Monat hat die besagte obige Sekretärin ihr Körpergewicht um fünf Kilogramm erleichtert. Was ja im Prinzip nicht schlecht ist. Man sagt doch, dass ca. 1 Kilogramm pro Woche super seien.
Aber diese fünf Kilo sind sicherlich kein pures Fett, das abgenommen wurde. Diese teilen sich in 2800 Gramm Bindegewebe- und Muskeleiweiß, in 1200 Gramm Wasser, in 500 Gramm Glukose, in 250 Gramm Mineralstoffe wie Kalzium oder Phosphate auf und gerade mal in 250 Gramm Bauchfett auf.

 

Man sieht, dass man zwar abnehmen kann, aber das, was dann abgenommen wird, ist nicht alles Fett. Gesund, richtig und bewusst abnehmen heißt:
Hauptsächlich Fett soll gehen, wichtige Dinge bleiben stehen!

 

Bei den meisten Abspeckkuren sind statt dauerhafter Gewichtsverlust eher Gereiztheit, Lustlosigkeit und Abgeschlagenheit das einzig greif- und sichtbare Ergebnis. Darum sage ich auch immer wieder: Abnehmen: Okay! Aber richtig! "Geben und nehmen", so wie überall im Leben!

 

Gib Deinem Körper das, was er während des Abnehmens braucht und er gibt dir ganz freiwillig (auch wenn es länger dauert) deine ihm angefutterten Fettringchen zurück.
 

Euere Sandra
 





 





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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