Sandra's Tipp:

Stress - Wirkung auf unseren Fettstoffwechsel / Ja, Stress baut Fett ab!

Stress - dieses Wort darf nicht ausschließlich negativ gesehen werden, denn:

 

es gibt durchaus positive Formen von Stress, die einen wichtigen Antriebsmotor für uns darstellen.

 

Unser Organismus ist unglaublich kompliziert. Doch in den entscheidenden Dingen funktioniert die Natur nach ganz einfachen Regeln. Einer dieser Mechanismen ist die Lipolyse, also die Fettfreisetzung. Unser Körper muss ja Fett nur dann zu Energie verheizen, wenn er Energie braucht. Im Ruhezustand ist dies kaum der Fall. Aber immer dann, wenn wir unter Stress stehen, müssen sich Fettzellen - ob die bösen Dinger es wollen oder nicht! - öffnen, um ihren Inhalt abzugeben. Aus diesem Grund hat die Natur bestimmte Substanzen entwickelt, die unter Stress die Fettzellen erreichen und die Fettschmelze stimulieren. Diese Substanzen bezeichnen die Wissenschaftler als Stresshormone. Nur diese Stresshormone haben einen Schlüssel, mit denen man Fettzellen (Adipozyten) aufsperren und Fettmoleküle (Triglyzeride) freisetzen kann.

Unsere Stresshormone sind Tag und Nacht im Auftrag ihres "Chefs" nämlich des Stoffwechsels, unterwegs. Wenn wir uns zum Beispiel erschrecken, eine erhebliche mentale oder körperliche Leistung erbringen, schießen diese Stresshormone wie aus der Pistole geschossen durch unsere milliardenfach verästelten und komplizierten Nervenbahnen. Geht es in unserem Körper ruhig zu, dann gehen diese Stresshormone die Fettschmelze gemächlicher an.


Positiver Stess verbrennt Fett!

Ist Stress positiv (ja das gibt es auch!), also mit einem rauschähnlichen Zustand der Euphorie einhergeht, stürzen sich gleich mehrere Armeen von Stresshormonen auf das Depotfett, um es freizusetzen! Die Bauchspeicheldrüse schickt in diesem Fall seine besten Kämpfer in die Schlacht! Es sind die Glukagonhormone. Sie öffnen in der Leber die sog. Glykogenspeicher und setzen den Energiebrennstoff Glukose frei . Sie eilen auch zu den Fettzellen, um dort Fettmoleküle zu befreien.

 

Ach ja: Da gibt es dann auch noch das Schilddrüsenhormon Thyroxin, welches sowohl Fett in den Speck einbauen, als auch daraus freisetzen kann. Thyroxin kann Unmengen molekülkleiner 'Fettarbeiter" praktisch aus dem Nichts rekonstruieren. Die schaufeln die Fettmoleküle aus den Fettzellen zum Abtransport ins Blut . Schilddrüsenhormone erhöhen bei Stress gleichzeitig die Sensibilität der Fettgewebe für alle anderen fettfreisetzenden (Lipolyse) Substanzen.

 

 

 

Ich hoffe, dass ich es einigermaßen so erklärt habe, dass man noch den Überblick behält. Die Sache mit den Hormonen ist - wie so viel in unserem Körper - sehr diffizil. Ich bin auch immer froh, wenn mein Bekannter, der in Biochemie "top" ist, mir manchmal die kompliziertesten Sachen sehr einfach vermittelt.

 

 

Euere Sandra
 





Tipp-Kategorien:
Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





IMPRESSUM