Sandra's Tipp:

"Wann endlich....."/Gedanken zum Thema "Frau-Abnehmen-Zufriedenheit...."

Weder bin ich Medizinerin, Psychologin, noch schreibe ich für irgend welche Verlage, die laufend verschiedenste Selbstfindungspublikationen herausbringen. Dies vorab!
Diese Zeilen sollen sich vor allem an jene Frauen richten, die sich ständig und fast ausschließlich in ihrem Leben mit ihrer Figur und ihrem Gewicht beschäftigen, Frauen, die ihr Wohlbefinden und ihr Glück von ihrem Aussehen abhängig machen, Frauen, die toll und wohlproportioniert vor mir stehen und erklären, wie unglücklich sie seien, weil sie zu viel Fett auf den Rippen hätten, Frauen, die das Ergebnis ihres morgendlichen Wiegens darüber entscheiden lassen, ob es ein guter oder schlechter Tag für sie werden wird. Ich habe mir lange überlegt, ob ich das alles hier zu Papier bringen soll, doch die unzähligen Mails und Gespräche machten mir diese Entscheidung leicht.

Aufgepasst! Der Text geht zuweilen in „heftige Passagen“ über, so dass man es sich jetzt immer noch überlegen kann, ob man weiterlesen möchte. Auf den kommenden Seiten spiegeln sich ausschließlich meine Gedanken zu diesem Thema wieder. Keinesfalls beabsichtige ich die Leserinnen und Leser persönlich zu beleidigen. Sollte sich jemand in dem Text wiedererkennen, so ist es seine persönliche Sache.

 

– JETZT GEHT’S LOS!-

 

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Wo ist die Frau, die sagt: „Ich bin glücklich über mein Aussehen und ich liebe meinen Körper. Ich gefalle mir. Ich bin zufrieden“. Diese Frau gibt es nicht und wird es wahrscheinlich nie geben. Zumindest ist sie mir in den letzten 24 Jahren, in welchen ich mich mit dem Thema „Körperkult – Ernährung und Sport“ beschäftige, nicht begegnet. Ich glaube auch den Aussagen einer 150 Kilogramm schweren Dame (wohlgemerkt nicht bei einer Große von 3 Metern, sondern 170 Zentimeter!) nicht, wenn sie behauptet: „Ich bin rund, na und?“ „Ich fühle mich sexy und wohl in meiner Haut!“

Natürlich – betrachtet man den Gesundheitsaspekt – müssten viele Menschen abnehmen, weil sie so einiges an Übergewicht mit sich tragen, keine Frage! Es gibt auch Zeiten, in welchen man aufgrund einiger Kilos mehr, aus der Form geraten ist (Schwangerschaft, zu viel Sofasport und Chips....., nach Verletzungen...). Auch hier ist sicherlich nichts dagegen einzuwenden, diese Kilos gesund wieder abzubauen. Doch dann gibt es immer wieder die Gewichtsreduktion aus „kosmetischer Sicht“. Damit meine ich hauptsächlich Frauen, die im Grunde toll aussehen, einen schönen, sei es sportlich oder auch weiblich gut proportionierten Körper haben und trotz alledem immer noch abnehmen möchten. Jene Frauen, die ständig an sich herummeckern, die nie zufrieden mit ihrem Aussehen sind. Da hört man z. B. von einem zierlichen Persönchen von 165 Meter Größe und 50 Kilogramm Körpergewicht (alles an der richtigen Stelle!), dass der Arsch zu fett sei und man auf die Schnelle (das auch noch!) fünf Kilo abspecken möchte. Eine andere Dame, die fünf mal wöchentlich zwei Stunden hartes Training absolviert und sich strickt an ihren sehr kargen Ernährungsplan hält, möchte noch mehr Sportstunden einbauen, weil doch ihre Oberschenkel „unförmig, dick und hässlich“ sind – so deren Aussage.
Die nächste bezahlte über drei Monate hinweg 2.000 Euro in einer Münchener Bodyoase (Bodyoase!!!), um über spezielle (ich frage mich was da die Spezialität war!) Lymphdrainagen zu schlankeren Beinen und einer schlankeren Taille zu gelangen. Jetzt denkt Ihr sicherlich, dass sie es nötig hatte. Aus deren Sicht ja: Sie ist 175 Meter groß und wiegt 58 Kilogramm. Sie wirkt sehr schlank und Gott sei Dank war sie nach den Lymphdrainagen nicht dünn, so wie sie es wollte. Dünn ist im Moment nur ihre Geldbörse! Natürlich unterstütze ich gerne Frauen, die abnehmen möchten, wenn es nachvollziehbar ist und sich alles auf einer gesunden Ebene abspielt. Gesundes Training, dazu die passende Ernährung und genügend Zeit! – Dann klappt es auch, dass man ein „ZUVIEL“ vertretbar abbaut. Bei solch einer Aktion bin ich dabei!

 

Man sollte sich im allgemeinen – und da meine ich jede Frau – die grundsätzliche Frage stellen, was man denn genau möchte, was möglich ist und was nicht. Man sollte sich seiner Genetik bewusst sein und ob ich das, was ich mit großen Mühen und extremsten Verzichten erreicht habe, auch auf Dauer halten kann. Laufe ich etwas hinterher, was ich letztendlich doch nicht umsetzen und verwirklichen kann? Quäle ich mich über Jahre hinweg, nur um meiner Idealvorstellung in Bezug auf meinen Körper, nachzukommen. Vergleiche ich mich mit anderen, die von ihrem Naturell ganz anders konzipiert sind, als ich? Letzteres macht Frau ja sehr gerne. Da vergleicht sich der nordische Typ mit dem asiatischen Typ, die „Sesselsportlerin“ mit der Hochleistungssportlerin. Man möchte die Beine einer Sprinterin haben und versucht dies über Diäten zu erreichen. Dass diese Sportlerinnen aber schon unmittelbar nach deren Geburt springend und hüpfend aus dem Kreissaal ins Sportinternat wandern, sieht Frau nicht! Man möchte so aussehen, koste es, was es wolle! Egal wie intelligent Frau ist, sie glaubt immer noch das, was sie auf Plakaten und in Magazinen sieht. Dass nahezu alle Fotos retuschiert sind, will man nicht wahrhaben. Nacktfotos sind zu 100 Prozent retuschiert! Kate Moss trägt z. Zt. aufgrund ihres hohen „Aloholkonsums“ ein ordentliches Bäuchlein vor sich hin. Aufträge bleiben da natürlich aus. Trotzdem ist sie aber auf aktuellen Modeaufnahmen zu sehen. Die Frau ist dick im Geschäft – noch – dank Retuschiertechnik! Sie hat sich einen Namen gemacht. Würde sie jetzt ganz frisch mit ihrer derzeitigen Figur vor einem Agenten stehen, dann würde er fragen, ob sie für Schwangerschaftsmode laufen will. So sieht die Wirklichkeit aus!

 

Außerdem muss beim Abnehmen alles immer schnell gehen. Jedes Mittel ist recht! Eine gesunde Ernährungsumstellung und dies auf Dauer, ist schon zu umständlich, und kostet Zeit, die man nicht hat: Denn Frau muss bis nächsten Dienstag oder in zwei Wochen oder bis zur Hochzeit der besten Freundin super aussehen. Es ist immer das Gleiche! Würde ich heute ein Blatt Papier auf den Markt bringen, auf dem steht: „Friss mich und in zwei Tagen bist du 10 Kilo los“, dann traue ich mich jetzt zu behaupten, dass von 10 Frauen 9 dieses Papier verschlingen würden. Den letzten Cent würde man dafür ausgeben. Selbst wenn ihr gesunder Menschenverstand schon vorab sagte, dass das absoluter Nonsens ist! Das alles sind mit Gründe, die mich veranlasst haben, keine Ernährungsberatung im klassischen Sinne mehr anzubieten.

 

Frau macht es sich auch nicht leicht im Alltag! Man schaut mit Argusauge auf die kleinsten körperlichen Unausgeglichenheiten, wie etwa auf den „Etwas-mehr- Umfang“ am Bein oder auf das kleine Bäuchlein und wenn es das nicht ist, dann auf die Cellulitis, die Krampfader oder den Besenreißer. Frauen haben auch die Gabe, Dinge zu sehen, die tatsächlich nicht existent sind. „Oh, schau mal diesen fetten Arsch an!“ „Bin ich fett!". Wo bitteschön ist bei 50 Kilogramm Körpergewicht und 168 Meter Körpergröße Fett??? Es gibt immer etwas, was Frau nicht gefällt. Welche Frau trägt denn schon selbstbewusst den einen oder anderen Makel (den wir aaallllleeee haben!!!!!!) zur Schau? Vielleicht habt ihr schon mal das „Damentreiben“ an einem Strand (See) beobachtet. Wer mit den sog. Standtüchern die Beine verhüllt, will doch was verbergen! Standtücher nimmt man her, wenn man sich vielleicht nicht unbedingt mit halbnacktem Hintern auf einen Stuhl setzen möchte oder nicht nur im Bikini bekleidet das Foyer eines Hotels aufsuchen möchte. Doch diese Tücher werden von Frau zu 99 Prozent nur deshalb getragen, weil man schön kaschieren und vor allem verstecken kann. Diese Dinger hängen rund um die Uhr an den Hüften! Ich habe es mir in meinem letzten Urlaub wieder einmal gedacht. Das wichtigste Utensil! Da geht man keinen Schritt ohne diesen Fetzen, wobei es meistens wieder Frauen waren, die getrost auf dieses eh meist durchsichtige Teil verzichten hätten können. Am liebsten hätte es man auch beim Schwimmen angelassen. Kurz bevor man sich auf die Liege legte, band man es ab, quasi im Liegen, dass ja niemand was sieht! In den 80ern trug man diese übergroßen Servietten nicht! Da hatte man allenfalls eine große Decke dabei unter welcher man Dinge tat, die weitaus schöner waren, als sich wegen seines angeblich zu dicken Arsches das Leben schwer zu machen. Wenn ich Frauen mit solchen Tüchern sehe, ist mein erster Gedanke: „Auch wieder eine, die ihren Hintern zu dick findet und die unförmige Cellulitisbeine verstecken will.“ Je nachdem wie hoch dieser Stoff dann gebunden ist, verdeckt man auch den Bauch. Weshalb nicht gleich komplett verhüllen? „Schwabbelarme“ sieht man trotzdem!!! Also bitte Leute! Irgendwo muss man doch mal einen Punkt machen. Mit dieser Verhüllungsaktion lenke ich  erst recht den Blick auf das, was ich nicht zeigen möchte. Beobachtet man ein Pärchen, wie es zum Wasser läuft, so kann man meistens feststellen, wie eilig es Frau hat, das Ziel zu erreichen. Hier wird sogar Händchen gehalten. Nicht etwa, weil man frisch verliebt ist (kommt natürlich auch vor), sondern weil es mit zu einer Art Schutzhaltung gehört. Mit diesem Akt kommt so manche Frau der eigenen Unsicherheit etwas entgegen. Viele Gestiken zeigen, dass Frau sich nicht wohl fühlt, wenn sie an einer Horde von Menschen vorbei muss, um ins kühle Nass zu gelangen. Am liebsten würde man die Liege oder die Decke direkt auf das Wasser legen, um von dort aus gleich hineinzuspringen. Ist doch „sauunangenehm“, wenn man läuft und die Leute schauen einem hinterher oder? Die schauen ja sicherlich wegen der dicken Beine, der „laschen“ Arme oder wegen des fetten Arsches. Stimmts? Ich hätte aber noch eine andere Erklärung, die wie folgt lautet: Vielleicht schauen die Leute aber auch deshalb, weil gerade eine heiße Frau an ihnen vorbei läuft. Vielleicht schauen sie, weil man einen tollen Bikini oder einen raffinierten Badeanzug anhat. Vielleicht schauen sie, weil man trotz der kleinen, einem selbst nicht gefallenden Dinge, eine tolle Figur abgibt. Vielleicht schauen die Männer, weil man einen geilen und keinen fetten Arsch hat! Aber nein, in „unseren“ Augen schauen die alle, weil wir ja so fett sind und scheiße aussehen, gell!!!!!! Ich selbst sehe eine Frau im Bikini als Gesamterscheinung. Mögen die einzelnen Dinge sein, wie sie sind! Würde ich die Attraktivität von Dellen, Bäuchleins, Krampfäderchen usw. abhängig machen, gäbe es fast keine attraktive Frau. Es kommt noch besser! Folgende Situation: Man geht aus der Dusche und begegnet nackt seinem Partner. Dieser erlaubt sich, seine Partnerin anzuschauen. Sofort kommt von Frau folgende Äußerung: "„Is was, warum schausch so?“ „Gell i schau scheiße aus!“ Man sieht: Selbst gegenüber dem Partner ist man unsicher. Hallo Mädels: dein Freund/Ehegatte schaut, weil er ein Mann ist! >>>Klinkel, klingel !!!!>>> und wenn du just in solch einem Augenblick dich ihm nackt zeigst, aber gleichzeitig nur Lust auf „Schatzi, Bussi, Knuddi, Knuddi“ hast, dann lass das Handtuch um und verzieh dich schnell!!!!!

 

Beim Anblick in den Spiegel geben wir es uns ja auch immer von der harten Seite. „Mann“ stellt sich vor den Spiegel gerade hin und sagt sich: „Okay, passt scho!“
Frau schaut und schaut und schaut. Von der Seite, über die Seite, von vorne nach hinten, mit ausgestelltem Bein, von hinten mit 360 Grad verdrehtem Kopf, mit gehobenen Armen, im Grätschstand und zum Schluss mit gesenktem Blick! Klar, man schaut so lange, bis man was gefunden hat, was einem nicht gefällt. Was soll bei solch einer Aktion denn anderes herauskommen? Wir schaffen es immer wieder!!!!!

 

Bitte versteht mich nicht falsch! Aber bewusst schreibe ich so, denn gerade in der letzten Zeit (seit Sharkyou diese Ernährungsecke anbietet – und auch schon zuvor) kontaktieren mich viele Frauen, die wirklich tolle Figuren haben, die attraktiv sind, sich selbst aber so was von falsch sehen. Sie bräuchten eher einen Psychologen, als eine Ernährungsberatung. Sie wissen alles über Ernährung und vor allem wissen sie, wie man schnell (und leider auch ungesund) abnimmt. Ich frage mich dann immer nur, woher sie diese bestimmten Mittel bekommen. Leute!!! Lasst die Finger von medikamentösen Hilfen weg! Ihr zahlt mit euerer Gesundheit und auch wen es ganz dumm läuft, mit euerem Leben. Wenn nicht im Augenblick, dann doch sicherlich kurze Zeit später! Glaubt mir! Da wird mit den unglaubwürdigsten Dingen gearbeitet, auf die ich hier im Näheren nicht eingehen möchte.

 

Bevor ich diese Zeilen schrieb, fragte ich meine Bekannte, ob ich ihre Geschichte (natürlich mit gefälschtem Namen) aufschreiben dürfe. Sie gab mir das „Okay“.

 

Wir schreiben das Jahr 2005. Meine gute Bekannte Andrea, 30 Jahre alt, 174 Meter groß und 60 Kilogramm schwer, möchte, wie schon so oft, etwas an ihrem Körper verändern. Was? Weiß sie selbst nicht so genau! Einfach mal ein paar Kilo runter! Wo? Wusste ich auch nicht! Sie fühle sich so fett (! ich fragte mich wo? Am großen Zehen?), der Hintern sei zu breit und die Schenkel zu „dellig“ (Hallo! Auch Magersüchtige können Dellen haben! Das hat nicht nur was mit dem Gewicht zu tun. Schon mal was von Bindegewebsschwäche gehört?). Nach ununterbrochenem „Generve“ nahm ich mir ihre Ernährung und ihre Trainingsgewohnheiten unter die Lupe. Ich konnte weder was streichen, noch was umändern, weil es gerade in Bezug auf das Essen nicht viel gab, was man hätte ändern können. Der Kaloriengehalt war schon gering genug im Vergleich zu dem, was sie ihrem Körper sportlich abverlangte. Dies war mir zu diesem Zeitpunkt gar nie so bewusst geworden. Andrea sagte ja immer, dass sie eine gute Veranlagung hätte und nicht zu viel mache. Sie ist eine brasilianische Schönheit. Diese Gene gab ihr der Vater mit. Wenn sie einen Raum betrat, dann ging dort die Sonne auf. Sie schaffte es, dass sich selbst die größten Frauenhasser nach ihr umdrehten. Frauen mochten Andrea nicht so sehr leiden! Warum? Das brauche ich den Leserinnen hier nicht zu erzählen, oder? Welche nicht selbstbewusste Frau mag schon eine vor Erotik sprießende, langhaarige, rassige, kaffeebraune (ich hasse sie! Nein, natürlich nicht!) Schönheit neben sich. Mir wäre es auch lieber gewesen, wenn sie etwas unattraktiver ausgesehen hätte, aber was soll’s. Man nimmt im Leben ja eh schon viel in Kauf, da kommt es darauf auch nicht mehr an! Na ja, sie hatte wirklich eine Topfigur, super durchtrainiert und dennoch weiblich. Es war alles am richtigen Platz. Kurzum, für sie war es aber nicht gut. Als ich ihr sagte, dass ich keinesfalls an der Ernährung etwas „nach unten“ ändern werde, schaltete sie auf stur und machte ihr eigenes Ding. Ich hätte ihr einige Stunden Training gestrichen oder wäre mit der Kalorienzahl nach oben gegangen. Denn was hätte man an ihr ändern sollen? Es war alles super an ihr und sollte - nicht nur meiner Ansicht nach – so auch bleiben. Tausende von Menschen hätten ihr immer wieder sagen können, dass sie super aussieht, sie hätte es nicht geglaubt. Sie hatte schon längst ihren „ganz eigenen Blick“ für das, was schön ist und was nicht. Ihr Trainingspensum wurde noch höher geschraubt . Täglich eine Stunde Krafttraining und zwei Stunden Ausdauertraining! Wir sprechen hier von drei Stunden Sport am Tag, 18 Stunden in der Woche! Ein Tag Pause in der Woche musste genügen. Man konnte zusehen, wie sie 10 Kilo verlor. Nicht etwa, dass sie magersüchtig wurde, denn ihr Wunschgewicht von heute knapp 50 Kilo (eher 49) hält sie ja schon fast 4 ½ Jahre. Ihr Aussehen erinnert an das einer Magersüchtigen. Das Gesicht ist um Jahre gealtert (sie wird regelmäßig auf über 45 geschätzt!) Sie ist verbissen und bleibt hart im Training. Natürlich gönnt sie sich auch mal einen Eisbecher, doch der wird sicherlich kurz nach dem Verzehr durch irgendeine Ausdauersportart „abtrainiert“. Ich sehe heute in ihr eine ehemals rassige Schönheit, deren Glanz aus den Augen verschwand und welche die meiste Zeit schlecht gelaunt durch die Gegend läuft. Ihr Freund (selbst auch Sportler!), der ihrem Sport- und Abnehmwahn nicht mehr gewachsen war, vergnügt sich mittlerweile mit Andreas bester Arbeitskollegin, die – wie er selbst sagt – das Leben genießt und bei der ein Mann mit Bauchansatz kein Schwerverbrecher ist. Wo ist Andreas erotische Ausstrahlung geblieben? Ihr Haar (das einzige, auf was sie früher angeblich immer so stolz war) hängt glanzlos und spröde über die viel zu knöcherigen Schultern und ihre Haut wirkt fahl (was auch sonst, bei zusätzlichem Konsum von 20 Zigaretten am Tag!). Ist das der Preis für den angeblich jetzt sportlich und „strähnigen“ Körper? Sportlichkeit hat für mich etwas mit „Kraft und Saft“ zu tun, meine Damen! Da sind Muskeln – ob klein oder groß, spielt keine Rolle! - , da ist Bewegung und da ist Power im Spiel. Diese Komponenten bewegen sich in einem harmonischen Einklang mit unserem Geist. Doch bei Andrea sieht es anders aus. Haut, Knochen, Muskelchen, Sehnen, Bänder, alles kraft- und saftlos! Erst neulich fragte sie mich, ob man mit 35 Jahren auch schon in die Wechseljahre kommen könnte (medizinisch gesehen gibt es alles, natürlich auch das!), weil ihre Periode schon länger ausgeblieben ist. Nachdem klar war, dass eine Schwangerschaft (bei so wenig Fett im Körper nistet sich da eh nichts ein!) ausgeschlossen war, konnte ich sie davon überzeugen, dass ein so niedriger Fettgehalt auch zum Ausbleiben der Periode führen kann. Hinzu kommt der Trainingsstress und diese saublöde Ernährung (Entschuldigung! Es ist so!) Da frisst man den lieben langen Tag u. a. Kohlsuppe in sich hinein und das über einen Zeitraum von zwei Wochen. HALLLOOO! Hat da jemand auch einmal an mich gedacht? Da sie ja in keiner festen Beziehung lebt, bekomme meistens ich diese „Pupstüten“ ab, superklasse, Erotik pur! Man könnte eigentlich das Rüstungspatentamt anrufen, um mitzuteilen, dass man eine äußerst effektive Biogaskampfwaffe anzubieten hätte.

 

Ja bei allem Witz, all das Geschriebene ist eigentlich gar nicht so lustig! Diese Andrea gibt es nicht nur einmal. Ich habe sie des öfteren getroffen und es ist so schade, mit anzusehen, wie sich manche Frauen das Leben schwer und ihre schöne Figur und vor allem die Ausstrahlung kaputt machen. Das Allerhärteste aber an der Sache ist doch tatsächlich, dass viele Frauen, welche Andrea heute sehen, sofort sagen: „Oh, Wahnsinn, ist die durchtrainiert. Da ist ja kein Gramm Fett dran. Das sieht ja super aus!“ „Das“??? Was? Dass das Gesicht verhärtet und alt aussieht, spielt anscheinend keine Rolle. Die von Haus aus kleinen, aber feinen Brüste sind „Schnee von Gestern.“ Zwei Hautfalten mit Knöpfen zieren heute Andreas Musculus pectoralis major. Okay, an dieser Stelle muss ich dazu sagen, dass die meisten sehr sportlichen Frauen wenig oder fast keine Brust haben. „Unsere Freundinnen“ bestehen eben – in diesem Fall leider! – hauptsächlich aus Fett, welches bei hartem und ausdauernden Training zwangsläufig „geopfert“ wird. Hättet ihr Andrea im Jahre 2005 kennen gelernt, wäre euch die Spucke im Halse stecken geblieben. Mein Gott, war das eine schöne Frau!

 


Wann endlich ist es so weit, dass diese bestimmten Frauen sich so sehen, wie sie wirklich sind? Ich wiederhole mich zum Schluss noch einmal: Ich meine jene Frauen, die eigentlich toll aussehen und sich mehr verrückt machen, als diejenigen, die wirklich hohes Übergewicht mit sich tragen oder sonst sehr unförmig sind und bei welchen es verständlich ist, wenn sie sich tagein, tagaus verrückt machen.

 

Zu guter Letzt:

 

Ich stelle mir jetzt mal vor, ich sei ein Mann. Welche Frau würde mir gefallen? Ganz ehrlich? Abgesehen von einem lieben und guten Charakter (so wollen wir die Menschen ja im allgemeinen!) müsste "Sie" Ausstrahlung haben (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist), Erotik versprühen (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist). Sie müsste Humor haben (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist). Sie müsste gepflegt sein und sich geschmackvoll kleiden können (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist). Sie müsste mit beiden Beinen (und diese dann noch mit sauber lackierten Zehchen!) im Leben stehen und einen aufrechten kraftvollen Gang an den Tag legen (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist). Sie müsste eine gewisse Grundlebensfreude in sich tragen (was sicherlich nicht vom Gewicht abhängig ist). Natürlich würde ich ein wohlproportioniertes Körperchen bevorzugen, welches aber nicht bis ins Extremste durchtrainiert, ausgefeilt, aber auch nicht komplett verfettet sein sollte. Da darf auch ruhig das eine oder andere Kilo mehr zu sehen sein. Der Hintern müsste knackig sein (was einerseits von der Genetik und dem Gewicht abhängig ist. Runtergehungerte und gestresste Körper weisen oft den von mir verpönten „Flachfaltenarsch“ auf!). Etwas Busen wäre auch nicht schlecht (was von der Genetik und vom Gewicht abhängig ist!). Sie sollte nicht ständig wegen ihrer Figur meckern und alles an ihr schlecht finden. Sie müsste spontan und jederzeit Lust auf Sex haben (Ja! Ich bin doch jetzt quasi ein Mann!!). Sie sollte sich nicht aufregen, wenn ich lieber ein Pils, anstelle des ausgesuchten Rotweins, zum Zwiebelrostbraten (ja, auch so was darf man essen!) trinken möchte. Sie müsste mich mit ihrer kokettierenden umschlängelnden Art jederzeit um den Finger wickeln können (ja das liebe ich an diesen „Schlangen“). Sie müsste Augen haben, die funkeln, wenn sie mich ansehen und gleichzeitig müssten diese Augen Bände erzählen können (auch wieder nicht vom Gewicht abhängig!). Ich muss ihr in die Augen schauen und mir denken „Scheiß drauf Baby, ob du einen fetten Arsch hast oder nicht, du machst mich an. Du bist heiß und meine Frau!“. Ich würde ihr jeden Tag das Gefühl geben, dass sie für mich die attraktivste Frau ist (natürlich nur dann, wenn sie mich auch für den attraktivsten Mann – trotz meiner kleinen Bizeps oder des Hühnerbrüstchens – hält!).

 

Ja, diese Frau würde einfach eines Tages vor mir stehen und ich wüsste, dass sie es ist. Ich sehe in diesem Augenblick sicherlich nicht ihre angebliche Cellulitis, die fünf Kilo zu viel oder den angeblich dicken Arsch u. u u. u. u. Ich sehe einfach eine interessante, heiße Frau, die das Feuer in mir entfacht hat und in die ich mich jetzt einfach verlieben möchte. Basta!!!!

 

.Ach ja mmhhhhhhhh.............................................................'""""""""""""""''..........................................

 

 

Halloooooooooooooooo Aufwachen!!!!!!!!!!!!!! Ich bins!!!!!!!!


Euere Sandra





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Aufgeschnappt:
Können Frauen schlechter einparken als Männer?

 ...fragt Holger Gutt

("Die Zeit" unter der Rubrik "Stimmts?" am 23.02.12)

Das Stereotyp hat es auf Buchtitel geschafft:

Frauen haben angeblich Schwierigkeiten, ein Auto sauber in eine Parklücke zu manövrieren.

 

Nun ist der Mythos genauer untersucht worden. Nicht von der Wissenschaft, sondern von einer britischen Firma, die insgesamt 700 Parkplätze betreibt.

 

Man beobachtete während eines Monats 2.500 Chauffeure beiderlei Geschlechts beim Einparken und vergab Punkte in sieben Disziplinen: von der angemessenen Geschwindigkeit bei der Parkplatzsuche über das korrekte Vorwärts- und Rückwärtseinparken und die saubere Endposition bis zur Gesamtdauer des Parkvorgangs.

 

In fünf der sieben Disziplinen waren die Frauen den Männern überlegen. In der Gesamtnote erreichten die Frauen durchschnittlich 13,4 von 20 möglichen Punkten, die Männer 12,3.

 

Die Männer brausten in der Regel zu schnell über den Parkplatz und übersahen so manche Lücke, sie postierten das Auto vor dem Einparken nicht sauber und kamen entsprechend schlampig zum Stehen. Lediglich in zwei Kategorien waren sie den Frauen überlegen: Sie beherrschten das leichte Vorwärtseinparken besser, und insgesamt waren sie fünf Sekunden schneller.

 

Fazit der Studie: Männer parken quick and dirty, Frauen dagegen überlegt und präzise.
 





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